Roboter

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gerold
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Freitag 28. November 2008, 17:11

veers hat geschrieben:Die Resultate lassen sich auch sehen, hier zum Beispiel ein Barkeeperbot:
http://www.tik.ee.ethz.ch/tik/education ... llery.html
Hallo veers!

Ich will die Ergebnisse der Schulung an der ETH ja nicht schmälern...

http://www.tik.ee.ethz.ch/tik/education ... _large.JPG

aber hier ist der Praxisbezug eindeutig höher: :twisted:

http://www.clipfish.de/video/895571/Bierschleuder/

lg
Gerold
:-)

PS: http://www.clipfish.de/video/2639063/bi ... -erfinden/

.
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Leonidas
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Ich werf jetzt einfach mal Arduino in den Raum - wenn ich mehr Zeit finden würde und eine gute Idee hätte was damit machbar ist, dann tät ich mir wohl das zulegen.
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Rebecca
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Freitag 28. November 2008, 19:01

Leider ist vieles, was man so an Anleitungen, Literatur, fertigen Experimentierkaesten etc findet, Windows-spezifisch... :cry:
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gerold
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Freitag 28. November 2008, 19:48

Rebecca hat geschrieben:Leider ist vieles, was man so an Anleitungen, Literatur, fertigen Experimentierkaesten etc findet, Windows-spezifisch... :cry:
Hallo Rebecca!

Bascom läuft unter Wine anscheinend problemlos.

lg
Gerold
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Herbertolo
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Samstag 29. November 2008, 11:19

Mit was genau also würdest du mir raten anzufangen? Was muss ich mir dafür kaufen und was denkst du ungefähr wie lange es dauert bis man da etwas programmieren kann?
MFG Herbert
Nagila Hawa
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Samstag 29. November 2008, 21:27

Rebecca hat geschrieben:Leider ist vieles, was man so an Anleitungen, Literatur, fertigen Experimentierkaesten etc findet, Windows-spezifisch... :cry:
http://www.mikrocontroller.net/articles ... C-Tutorial

Was AVR und auch PIC angeht, bietet Debian z.B. einen ganzen Haufen Pakete an (und wie gewohnt mit Dokumentation), Ubuntu sollte auch davon profitieren. RPMs die gemäß Linux Standard Base gepackt sind, sollten auch auf RedHat, SuSe etc. laufen und zur Not kompiliert man sie sich eben selbst. Programmer und Evaluierungsboards würde ich sowieso eher bei den zahlreichen Nachbauern kaufen. Dort sind sie wesentlich günstiger, leisten das Gleiche und sind oftmals zur Verwendung mit freier Software gedacht.
http://shop.embedded-projects.net/index ... =2&cat=c10

Bascom würde ich eher weniger empfehlen. Ich würde gleich mit C arbeiten. Einen C-Compiler findest du für praktisch alle Prozessorarchitekturen und die meisten auch im GCC-Paket. Bascom ist zwar schön einfach, schränkt einen dann aber doch etwas ein.

Ohne Elektronikkenntnisse wird der Sprung von der Mikrocontrollerprogrammierung auf selbstgebaute Roboter jedoch schwierig. Ich würde fertige Roboter verwenden. Ein Klassiker unter den Robotern für Anfänger ist der Asuro:
http://de.wikipedia.org/wiki/ASURO
Leonidas
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Rebecca hat geschrieben:Leider ist vieles, was man so an Anleitungen, Literatur, fertigen Experimentierkaesten etc findet, Windows-spezifisch... :cry:
Eben deswegen Arduino, weil die nicht nur drauf achten dass es nicht Windows-spezifisch ist sondern auch Freie Software ist, was mir auch wichtig ist.
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Herbertolo
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Montag 1. Dezember 2008, 18:43

Was haltet ihr von diesem Robotter?
http://wiki.ubuntuusers.de/ASURO
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gerold
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Montag 1. Dezember 2008, 19:51

Herbertolo hat geschrieben:Was haltet ihr von diesem Robotter?
http://wiki.ubuntuusers.de/ASURO
Hallo Herbert!

Der Asuro ist ein kleiner Einsteigerroboter der sich mit Bascom programmieren lässt. Im RoboterNetz.de gibt es sogar ein eingenes Forum http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewforum.php?f=44 dafür. Dort bekommst du Hilfe, wenn mal etwas nicht so klappt wie du das haben möchtest.
Das was du mit diesem Asuro lernst, könnte dir im späteren Leben wirklich was bringen, da du damit Techniken kennenlernst, die nicht nur in der Robotik Sinn machen. Du lernst damit ganz nebenbei, wie man etwas automatisiert, steuert, regelt -- wie man Schalterzustände erkennt, wie man einen Sensor ausliest und wie man Daten mit einem Computer austauscht.

- http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Asuro

mfg
Gerold
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Herbertolo
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Montag 1. Dezember 2008, 21:28

Ja und würdest du dann in C Programmieren?
Kannst du mir ein Buch empfehlen in das ich mich dann reinarbeiten kann, damit ich das teil möglichst schnell unter Kontrolle bekomme?
MFG Herbert
Zuletzt geändert von Herbertolo am Montag 1. Dezember 2008, 22:04, insgesamt 1-mal geändert.
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gerold
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Montag 1. Dezember 2008, 21:44

Hallo Herbert!

Kannst du die Frage noch einmal überarbeiten, bitte?

mfg
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burli
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Dienstag 2. Dezember 2008, 10:33

Rebecca hat geschrieben:Leider ist vieles, was man so an Anleitungen, Literatur, fertigen Experimentierkaesten etc findet, Windows-spezifisch... :cry:
Nachdem ich seit ein paar Jahren mit AVR arbeite empfehle ich sowieso den avrgcc zu verwenden. Den gibt es auch für Linux. Auf http://www.wiki.elektronik-projekt.de bastel ich an ein paar Anleitungen.

@Herbertolo: ich würde auch C empfehlen. Es macht zwar Anfangs erstmal mehr Arbeit, aber man hat einfach mehr Möglichkeiten. Wenn man sich an Propietäre Libraries wie die von Bascom bindet kann es auch mal in die Hose gehen. Hab ich selbst schon erlebt.
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gerold
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Dienstag 2. Dezember 2008, 11:48

Hallo!

C kann nichts was Bascom nicht auch könnte. Der Unterschied ist, dass Bascom zusätzlich zu allen Möglichkeiten auch einfach verwendbare Highlevel-Befehle zur Verfügung stellt, die einem als Hobbybastler das Leben um ein Vielfaches erleichtern. Man muss sie aber nicht verwenden. Man kann (wenn man will) mit Bascom auch alles selbst machen.

Für Anfänger und Hobbybastler empfehle ich uneingeschränkt Bascom. Wenn jemand vor hat in diese Richtung zu studieren oder nicht nur AVRs, sondern auch andere µC zu programmieren, dann empfehle ich C. Denn der Aufwand, C zu lernen und damit zum Ziel zu kommen ist doch etwas höher als bei Bascom.

mfg
Gerold
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burli
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Dienstag 2. Dezember 2008, 11:56

Ok, die Diskussion ist jetzt etwas OffTopic.

@Gerold: Mit Bascom kann sicher viel machen und man erreicht auch schnell ein Ergebnis. Aber meine Erfahrungen mit solchen Compilern waren eher, das man schnell an ihre Grenzen stößt und sich dann trotzdem mit den Registern rumschlagen muss.

Die ganzen Funktionen sind nur so lange toll bis sie sich gegenseitig in die Quere kommen oder ähnliches. Ich hab mal mit AVRco gearbeitet und bin böse auf die Nase gefallen weil ich anfangs munter die ganzen mitgelieferten Libraries verwendet hab. Irgendwann kam ich damit nicht mehr weiter und musste dann alles selbst programmieren. Da hab ich alles in die Ecke geschmissen und hab den gcc verwendet.
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gerold
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Dienstag 2. Dezember 2008, 12:32

Hallo burli!
burli hat geschrieben:das man schnell an ihre Grenzen stößt
Man kann an die Grenzen der Highlevel-Befehle stoßen. Aber man kann nicht an die Grenzen von Bascom stoßen. Denn mit Bascom lässt sich alles machen, was man auch mit C machen kann. Man kann, gleich wie mit C, auch direkt auf die Register zugreifen und Teile des Programmes mit Inline-Assembler erweitern. Bascom wird kompiliert und liefert, genau wie C, einen Maschinencode, der direkt vom µC ausgeführt wird.
burli hat geschrieben:Die ganzen Funktionen sind nur so lange toll bis sie sich gegenseitig in die Quere kommen oder ähnliches.
Wenn man weiß, wie die Highlevel-Funktionen arbeiten, dann wird man so programmieren, dass sie sich nicht in die Quere kommen. Wenn man weiß, dass eine Highlevel-Funktion nicht unterbrochen werden darf, dann unterbindet man kurzzeitig die Interrupts. Wenn man weiß, dass eine Highlevel-Funktion in bestimmten Fällen etwas länger wartet und das Programm aufhält, dann wird man diese Funktion nicht in einer Schleife unterbringen in der es auf Zeit ankommt.

Je mehr man über Bascom und dessen Funktionen weiß, desto bessere Programme schreibt man damit. Und es gibt zwei gute deutschsprachige Bücher über die Programmierung mit Bascom. Das eine Buch erklärt mehr die Highlevelfunktionen und das andere Buch, wie man mit Bascom den µC voll ausnutzen kann. Es gibt mit Bascom keine Grenzen, die einem nicht der AVR-Mikrocontroller selbst vorgibt.

- http://rowalt.de/mc/avr/avrbuch/index.htm
- http://www.ckuehnel.ch/bcavr_buch2.htm

Mit Bascom hat man schon nach wenigen Stunden ein funktionierendes Programm zum µC übertragen. Während man bei C in dieser Zeit noch die Programme installiert und einrichtet, die dafür benötigt werden. C hat den entscheidenden Vorteil, dass man damit plattformunabhängiger programmieren kann. Und das beziehe ich jetzt nicht nur auf Windows, Linux und Mac, sondern auch auf die Zielcontroller. Wer einen AVR mit C programmieren kann, hat auch keine so großen Schwierigkeiten, einen AVR32 oder einen ARM mit C zu programmieren. Bascom ist hauptsächlich auf die ATtiny-, ATmega- und ATxmega-Familien begrenzt.

- http://www.atmel.com/dyn/products/param ... ection=ASC
- http://bascom-avr.de/Buch.aspx?ID=1
- http://bascom-avr.de/Buch.aspx?ID=2

mfg
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