Python Programm für mehrere Betriebssysteme?

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veers
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Beitragvon veers » Mittwoch 21. Mai 2008, 08:30

jens hat geschrieben:
veers hat geschrieben:Wie wäre es mit decompyle? ;)

Das Tool ist mir neu. Ich kannte nur pyc2py...

Allerdings ist decompyle nicht frei, schade, so kann man es nicht einfach mal testen, was es wirklich taugt:
http://www.crazy-compilers.com/decompyle/service.html
Hm im git branch von unholy scheint eine Kopie zu sein. Hat zwar einige Probleme mit komplexeren Python2.5 Scripts aber diese würden sich vermutlich relativ schnell fixen lassen.
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Beitragvon BlackJack » Mittwoch 21. Mai 2008, 08:33

Die Frage ist doch auch hier wieder ob die Arbeit überhaupt schützenswert ist. *Benutzen* kann den Code auch jemand der nur das *.pyc bekommt. Sogar "verändern" via Delegation oder "monkey patching" kann man ihn. Um heraus zu finden wie der Code im *.pyc funktioniert kann man eine Python-Shell verwenden und im Zweifelsfall auch mal per Hand das `dis`-Modul anwerfen.

Aber den meisten Quelltext kann man wohl einfacher und schneller selber neu schreiben, als irgend wo anders klauen. Insbesondere bei Python, wo man wenig "boilerplate code" braucht und sich auf's wesentliche konzentrieren kann.

@jens: Der kommerzielle decompyle-Service kann mittlerweile bis Python 2.5 Bytecode wieder in Quelltext überführen. Die FAQ spricht von "relativ einfach", nicht von "kostenlos". :-)
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Beitragvon jens » Mittwoch 21. Mai 2008, 08:43

Ich hab gesehen, es gibt die alte Version von decompyle: http://packages.debian.org/etch/decompyle

Hab die FAQ angepasst: [wiki]FAQ#IchWillAberUnbedingtEinenCompiler[/wiki]

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Beitragvon veers » Mittwoch 21. Mai 2008, 08:58

Auch Nett:
"Need to decompyle a py2exe file? Ask us!"

...Wäre eigentlich mal ein Projekt die verfügbare Version auf 2.5 Stand zu bringen.
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Beitragvon jens » Mittwoch 21. Mai 2008, 09:00

veers hat geschrieben:...Wäre eigentlich mal ein Projekt die verfügbare Version auf 2.5 Stand zu bringen.

Offensichtlich gibt es keinen in der OpenSource Szene der daran Interesse hat ;) Liegt vielleicht daran, weil eigentlich keiner den Wunsch hat, seine Sourcen zu verstecken. Sowas kommt IMHO nur von Einsteigern, die in der OpenSource Welt noch nicht angekommen sind...

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