Das IDLE-Problem

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
Erwin
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Beitragvon Erwin » Mittwoch 23. Januar 2008, 19:47

lunar hat geschrieben:Das erklärt zumindest einiges... obwohl man ja von Unfähigkeit nicht gleich auf Trollerei schließen sollte. Halbwissen scheint in der IT ja fast schon Qualifikation zu sein...

Unwissendheit, worüber ich mich selbst auch ärgere.
Weil da wird man von einem Freund sozusagen unterrichtet, und dann stellt sich es als falsch raus.
So etwas ärgert mich selbst auch.
Vor allem auch deshalb, weil ich bald nicht mehr weiß, was stimmt, und mir dadurch immer mehr alles egal wird. Was in meinen Fall (war Zeitlang extrem depresiv) nicht gerade Vorteilhaft ist.
Und den verdammten unnötigen Zeitaufwand nicht zu vergessen.

Ich habe Ubuntu 07-04.
Deshalb ist dann bei mir alles eine etwas ältere Version.
Die Anwendungen, auf die die Distri zugreift, werden nämlich nicht aktualisiert, hat man mir im Ubuntu-Forum erklärt. Damit soll halt sicher gestellt werden, dass das ausgewählte Programm sich gut einfügt. Weil neuere Versionen könnten da diesbezüglich ja Ärger machen.

Kommander-Edit kommt für mich schwerlich in Frage, weil es eher für Kubuntu ist.
VIM kann ich leider nicht finden.
Habe 2 mal durchgesehen. Und zwar sogar unter 'Alle', für den Fall dass es falsch oder wo anders einsortiert ist.
Allerdings auf der Wiki von Ubuntu steht tatsächlich dort, dass er dabei sein sollte.
Ist es aber nicht.
Ich glaube, ich fange langsam wieder an durchzudrehen.
Mir wird das alles langsam zu viel.
Früher war es einfacher.
Da habe ich meinen Schneider angemacht und losgelegt.
Und ja, es war Basic. Aber es funktionierte.
Ich mache nie einen Fehler Zweimal.
Schließlich ist die Auswahl ja groß genug.
lunar

Beitragvon lunar » Mittwoch 23. Januar 2008, 19:56

Erwin hat geschrieben:
lunar hat geschrieben:Das erklärt zumindest einiges... obwohl man ja von Unfähigkeit nicht gleich auf Trollerei schließen sollte. Halbwissen scheint in der IT ja fast schon Qualifikation zu sein...

Kommander-Edit kommt für mich schwerlich in Frage, weil es eher für Kubuntu ist.

Eric basiert auf Qt4, ist also auch nicht wirklich ein Gnome-Programm.

VIM kann ich leider nicht finden.

http://packages.ubuntu.com/feisty/editors/vim

Zu installieren per "sudo aptitude install vim". Vielleicht hatte BlackJack doch recht...

Ist es aber nicht.

Zehntausende User und die Maintainer sagen, dass es dabei ist, und du weißt es besser?

Mir wird das alles langsam zu viel.

Dann lass es sein...

Früher war es einfacher.

Spagetti-Code mit Gotos oder spaltenorientierte Parser entsprechen nur bedingt meiner Perzeption von "einfach". FORTRAN sieht schon abenteuerlich aus, es zu programmieren, mag der Hölle nahe kommen.

Da habe ich meinen Schneider angemacht und losgelegt.
Und ja, es war Basic. Aber es funktionierte.

Es ist mir neu, dass es heute nicht funktioniert.
Erwin
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Beitragvon Erwin » Mittwoch 23. Januar 2008, 19:56

Zum Glück habe ich im Ubunut-Forum beim suchen unter 'Vim and installieren' gleich einen Betrag gefunden, wo Jemand Ärger mit dem installieren hatte.
Zum Glück hat dieser den ganzen Namen unter Ubuntu genannt:
Nämlich 'GVim'!

Und dies wiederum ist unter Zubehör.

Ich sage es ja, es wird alles komplizierter.
Ich mache nie einen Fehler Zweimal.

Schließlich ist die Auswahl ja groß genug.
Erwin
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Beitragvon Erwin » Mittwoch 23. Januar 2008, 20:03

lunar hat geschrieben:
VIM kann ich leider nicht finden.

http://packages.ubuntu.com/feisty/editors/vim

Zu installieren per "sudo aptitude install vim". Vielleicht hatte BlackJack doch recht...

Möchte nicht wissen, was dann da los ist, sollte ich das wirklich so machen.


lunar hat geschrieben:Zehntausende User und die Maintainer sagen, dass es dabei ist, und du weißt es besser?

Sorry dass ich nicht gleich gewusst habe, dass mit Vim unter Ubuntu selbstverständlich 'GVim' gemeint ist.
Ich Vollidiot.
Wusste auch nicht, dass man ein generelles Standardwissen haben muss, um zu fragen.
Vielleicht sollte ich besser erst wieder kommen, wenn ich alles weiß.
So kann ich dann auf Nummer sicher gehen, dass ich auch über das Standardwissen verfüge.
Ich mache nie einen Fehler Zweimal.

Schließlich ist die Auswahl ja groß genug.
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Beitragvon Craven » Mittwoch 23. Januar 2008, 20:08

Erwin hat geschrieben:
lunar hat geschrieben:
VIM kann ich leider nicht finden.

http://packages.ubuntu.com/feisty/editors/vim

Zu installieren per "sudo aptitude install vim". Vielleicht hatte BlackJack doch recht...

Möchte nicht wissen, was dann da los ist, sollte ich das wirklich so machen.

Das schlimmste, was dir passieren kann, ist dass du Vim installierst. :P

Code: Alles auswählen

q = 'q = %s; print q %% repr(q)'; print q % repr(q)
lunar

Beitragvon lunar » Mittwoch 23. Januar 2008, 20:08

Erwin hat geschrieben:
lunar hat geschrieben:Zu installieren per "sudo aptitude install vim". Vielleicht hatte BlackJack doch recht...

Möchte nicht wissen, was dann da los ist, sollte ich das wirklich so machen.

Vim wird installiert. Das ist los, nicht mehr und nicht weniger.

lunar hat geschrieben:Zehntausende User und die Maintainer sagen, dass es dabei ist, und du weißt es besser?

Sorry dass ich nicht gleich gewusst habe, dass mit Vim unter Ubuntu selbstverständlich 'GVim' gemeint ist.

vim ist nicht gvim. Das habe ich nie gesagt, noch werde ich das je sagen. vim ist vim, und es ist genau unter diesem Namen für Ubuntu verfügbar.

Ich Vollidiot.

Angesichts deiner "Leistungen" bin ich versucht, dir zuzustimmen...
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Beitragvon Leonidas » Mittwoch 23. Januar 2008, 21:34

Erwin hat geschrieben:Zum Glück hat dieser den ganzen Namen unter Ubuntu genannt:
Nämlich 'GVim'!

Quatsch. vim ist vim, GVim ist die grafische Oberfläche. Schmeiß deinen grafischen Software-Manager weg und nutze, so wie dir hier von mehreren geraten wurde aptitude.
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Erwin
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Beitragvon Erwin » Mittwoch 23. Januar 2008, 21:51

So, nach dem ich endlich Heute mal was gegessen habe, und eine halbe Stunde Pause gegönnt habe, geht es mir wieder besser.
10 Stunden durchgehend einen Editor einzurichten zu versuchen ist doch etwas zu viel gewesen.

Ok, da habe ich wohl Mist gebaut.
Ich vergesse immer wieder, dass es auch den Paket-Installer gibt.
Normalerweise schreibe ich meist:
Anwendungen - Hinzufügen/Entfernen...
dazu, damit man wirklich weiß, worum es geht.

Das hatte ich ärgerlicherweise Verschwitzt.
Toll, Super. <- im negativem Sinne natürlich.

Und Nerven habe ich auch wieder mal verloren. Leider.
Tschuldigung an all Jene, die sich dadurch angegriffen gefühlt haben.


Unter dem Paketinstaller, bei System, diese Synaptic-Paketverwaltung, da wird er, nach dem was ich inzwischen auch woanders gelesen habe, bestimmt sein.
Irgendwo stand sogar, dass bereits eine light-Version drauf sein soll.


Leider ... Konsole ist nicht so mein Ding.
Nicht mehr.
Da habe ich mich wohl zu lange mit dem s... Windows beschäftigt.
Aber vor allem der Gedanke, etwas nicht über 'Hinzufügen/Entfernen...' zu installieren behagt mir halt nicht.
Weil alles andere kommt mir so unvollständig dann vor und verletzt somit mein Sicherheitsgefühl.

Sollte mir vielleicht doch erst mal Emacs ansehen.
Oder auch nicht?
Ich weiß es nicht. Bin derzeit noch total durcheinander.
Ich mache nie einen Fehler Zweimal.

Schließlich ist die Auswahl ja groß genug.
lunar

Beitragvon lunar » Mittwoch 23. Januar 2008, 22:03

Erwin hat geschrieben:So, nach dem ich endlich Heute mal was gegessen habe, und eine halbe Stunde Pause gegönnt habe, geht es mir wieder besser.
10 Stunden durchgehend einen Editor einzurichten zu versuchen ist doch etwas zu viel gewesen.

Ok, da habe ich wohl Mist gebaut.
Ich vergesse immer wieder, dass es auch den Paket-Installer gibt.
Normalerweise schreibe ich meist:
Anwendungen - Hinzufügen/Entfernen...
dazu, damit man wirklich weiß, worum es geht.

Das hatte ich ärgerlicherweise Verschwitzt.
Toll, Super. <- im negativem Sinne natürlich.

Und Nerven habe ich auch wieder mal verloren. Leider.
Tschuldigung an all Jene, die sich dadurch angegriffen gefühlt haben.

Wozu erzählst du uns das?

Aber vor allem der Gedanke, etwas nicht über 'Hinzufügen/Entfernen...' zu installieren behagt mir halt nicht.
Weil alles andere kommt mir so unvollständig dann vor und verletzt somit mein Sicherheitsgefühl.

Uh? Es gab aptitude Jahre bevor es dieses kastrierte Ubuntu-Dingens gab. Ehrlich gesagt, den meisten erfahrenen Usern geht es eher umgekehrt, die halten dieses Ding für unsauber, und nehmen lieber "aptitude".

Sollte mir vielleicht doch erst mal Emacs ansehen.
Oder auch nicht?

Stelle diese Frage zehn verschiedenen Leuten, und du erhältst zwanzig verschiedene Antworten. Ich sage ja, morgen kommen mitsuhiko und Leonidas daher und sagen nein, vim ist besser... was der beste Editor für dich ist, musst du selbst herausfinden.
Erwin
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Beitragvon Erwin » Mittwoch 23. Januar 2008, 22:37

lunar hat geschrieben:Wozu erzählst du uns das?

Gute Frage?
Weil ich es gewohnt bin, mich sogar für meinen Geschmack rechtfertigen zu müssen?
Weil ich inzwischen total durcheinander bin.
Ich mache für Heute besser Schluss.
Ich mache nie einen Fehler Zweimal.

Schließlich ist die Auswahl ja groß genug.
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zerghase
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Beitragvon zerghase » Freitag 25. Januar 2008, 01:13

Wieso reden hier eigentlich alle von aptitude? Es gibt ein Tool namens wajig, das ist zufällig in Python geschrieben und vereint die Möglichkeiten all dieser Programme wie aptitude, apt-get, dpkg, tasksel...
Ach und sudo benutzt es auch automatisch falls root-Rechte für die Aktion erforderlich sind.
Hab ich schon erwähnt dass es in Python geschrieben ist?

Nochwas zu den Editoren... weil er noch gar nicht erwähnt wurde:
nano
Ich trau mich fast schon nicht mehr zu sagen dass ich nano gegenüber vim wirklich bevorzuge. Ich weiß, vim hat viel mehr Möglichkeiten, aber irgendwie mag ich die Einfachheit von nano. Syntax-highlighting und automatische Einrückung, das ist alles was ich zum Python programmieren brauche. Gerade für Einsteiger ist er praktisch ohne Einarbeitungszeit verständlich (ganz im Gegensatz zu vi). Vielleicht bin ich auch nur voreingenommen weil es der Standardeditor ist unter debian...

Ich hab zuletzt sogar Eclipse (das ich Uni-bedingt inzwischen im Schlaf beherrsche) mit pydev ausprobiert, aber das ist der totale Overkill. Nach einer Stunde hab ich wieder auf nano gewechselt.
Die anspruchsvollen Entwicklungsumgebungen überlasse ich dann doch lieber den "anspruchsvolleren" Sprachen wie Java. Zur Not programmier ich Python mit echo weiter :wink:

Aber ist nicht ein Vorteil von freier Software dass man einfach alles ausprobieren kann und sich genau das raussuchen kann was einem am besten gefällt? Es geht doch so einfach:
sudo aptitude install wajig
wajig install vim emacs nano ... :D
Dann kann sich jeder selbst ein Bild machen. Und sich jederzeit umentscheiden. Schließlich werden wir alle klüger.
Und irgendwann haben wir dann alle festgestellt dass grafische Installationsprogramme nichts taugen und IDLE Schrott ist

Amen
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Leonidas
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Beitragvon Leonidas » Samstag 26. Januar 2008, 08:11

zerghase hat geschrieben:Wieso reden hier eigentlich alle von aptitude? Es gibt ein Tool namens wajig, das ist zufällig in Python geschrieben und vereint die Möglichkeiten all dieser Programme wie aptitude, apt-get, dpkg, tasksel...
Ach und sudo benutzt es auch automatisch falls root-Rechte für die Aktion erforderlich sind.
Hab ich schon erwähnt dass es in Python geschrieben ist?

So wie ich es sehe, ist es eigentlich nur ein Wrapper um alle diese Programme, statt da selbst was zu implementieren.
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Beitragvon lunar » Samstag 26. Januar 2008, 12:52

Leonidas hat geschrieben:
zerghase hat geschrieben:Hab ich schon erwähnt dass es in Python geschrieben ist?

So wie ich es sehe, ist es eigentlich nur ein Wrapper um alle diese Programme, statt da selbst was zu implementieren.

Außerdem nutzt es doch apt-get, anstatt das wesentlich mächtigere Aptitude zu verwenden.
Francesco
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Beitragvon Francesco » Donnerstag 21. Februar 2008, 10:02

Erwin hat geschrieben:So, habe mich doch schneller gefangen als üblich.

Also ... ich verstehe immer noch nicht, warum man den cursor nicht verändern kann.
Das ergibt für mich keinen Sinn. Habe aber schon alle Befehle durch.

Vim kommt für mich leider nicht in Frage.
Habe Linux und installiere lieber jene Progs, die im Paket sind.
Emacs wäre drin.
Und daneben auch
'Eric Python IDE'
und
'DrPython'

DrPython soll recht verbuggt sein, habe ich gehört. Aber anderseits sollen die auch schnell die Bugs beseitigen.
Wobei dies in meinen Fall nicht viel hilft, da ich vermutlich eine 9 Monate alte Version runter laden werde.

Wie sieht es mit Eric Python IDE aus?


Bei "die" gibt es leider nicht mehr recht viel. Ich schaue sporadisch in die Foren, checke manchmal Sachen vom Programm und Plugins in svn ein. Da momentan eine Flaute im Interesse an Drpython herrscht, passiert auch nicht viel.

Verbuggt ist gut. Open Source heisst deswegen so, weil jede/r einen Bug report, Patch liefern kann. Wenn zehn sagen, es ist verbuggt, und niemand trägt etwas bei, wird er immer verbuggt bleiben.
Francesco
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Beitragvon Francesco » Donnerstag 21. Februar 2008, 10:04

CM hat geschrieben:
Erwin hat geschrieben:Wie sieht es mit Eric Python IDE aus?

Bin ein begeisterter Nutzer von Eric (immer noch auf Eric3). Das Programm bietet (fast) alles, was mein Herz begehrt. Wichtig ist, daß man "QT Configuration" dazu installiert, damit man das Aussehen, dem eigenen Geschmack leicht anpassen kann. (Kann man natürlich auch zu Fuß in den config. Files machen.)

Was DrPython angeht: Gefiel mir vom Leistungsumfang nicht so, aber wieso sollte man nicht die aktuellste Version nutzen können? Ist doch "bloß" Python.

Gruß,
Christian


Hallo Christian, welche Punkte gehen dir beim "Leistungsumfang" besonders ab? Die Pluginliste hast du dir schon mal angesehen?

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