Tcl/Tk 8.5 erschienen

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HWK
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Samstag 22. Dezember 2007, 22:47

Costi hat geschrieben:@lunar
ich weis nicht wie viel code du in QT fuer ein "helo world" programm brauchst, aber in Tkinter gehts so:

Code: Alles auswählen

In [1]: from Tkinter import *
In [2]: Label(text="hello world").pack()
:wink:
Naja, ein

Code: Alles auswählen

Tk().mainloop()
sollte man schon noch anhängen.
MfG
HWK
Leonidas
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Samstag 22. Dezember 2007, 23:54

Costi hat geschrieben:ich weis nicht wie viel code du in QT fuer ein "helo world" programm brauchst, aber in Tkinter gehts so:

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In [1]: from Tkinter import *
In [2]: Label(text="hello world").pack()
Und gleich mal einen Fehler in den zwei Zeilen gemacht - merke: Stern-Imports sollten immer vermieden werden. Auch wenn du das in einem interaktiven Interpreter ausführst und dann hier postest. Irgendwer wird das finden und glauben dass das so richtig ist.

Und "Hello World" als Beispiel für die Features eines Toolkits zu nehmen ist schlichtweg Blödsinn. Was beweist das denn, außer dass "Hello World" in einem Toolkit kürzer zu schreiben ist als im anderen? Das lässt sich genau gar nicht auf andere Sachen übertragen. "Hello World" ist in PyGTK kürzer als in wxPython, trotzdem ist das kein sinnvolles Argument für PyGTK und gegen wxPython.

Das ist so als würde mir jemand sagen, das Ruby besser ist als Python, weil ``puts 'Hello World'`` einen Buchstaben kürzer ist als ``print 'Hello World'``.
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BlackJack

Sonntag 23. Dezember 2007, 02:02

OMG und bei Python 3.0 kommen dann auch noch Klammern dazu. Wir sind verloren. ;-)
lunar

Sonntag 23. Dezember 2007, 13:39

BlackJack hat geschrieben:OMG und bei Python 3.0 kommen dann auch noch Klammern dazu. Wir sind verloren. ;-)
Ich glaube, wir müssen doch alle wieder zu PERL wechseln... es heißt ja auch: In der Kürze liegt die Würze ;)
Costi
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Sonntag 23. Dezember 2007, 16:11

Naja, ein

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Tk().mainloop()
sollte man schon noch anhängen.
muss man nicht im read-eval-loop (oder wie heist das nochmal in python?)
ich glaube aber unter windows schon

und fuer zwei zeilen code schaden sternchen imports wirklich nicht


sicher kann man nicht immer direkt aus der laenge eines "hello world" programms beurteilen ob einE prorgrammiersprache/toolkit *besser* ist als ein anderes. in der regel aber schon :lol:
cp != mv
lunar

Sonntag 23. Dezember 2007, 17:29

Costi hat geschrieben:sicher kann man nicht immer direkt aus der laenge eines "hello world" programms beurteilen ob einE prorgrammiersprache/toolkit *besser* ist als ein anderes. in der regel aber schon :lol:
Nein. Dafür ist "Hello World" schlicht zu kurz. Das sagt gar nichts aus.

Nehmen wir andere Beispiele: Wie wäre es mit einem Dateiexplorer ala Dolphin? Oder einem kleinen Mini-HTML-Browser mit History?

Ich möchte sehen, wie du das schnell mit Tk implementierst...
Costi
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Montag 24. Dezember 2007, 13:32

Nehmen wir andere Beispiele: Wie wäre es mit einem Dateiexplorer ala Dolphin? Oder einem kleinen Mini-HTML-Browser mit History?
wurde doch alles schon laengst in pyhton-tkinter gemacht :lol:
twander: http://pypi.python.org/pypi/twander
grail: http://grail.sourceforge.net/
cp != mv
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HWK
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Montag 24. Dezember 2007, 13:36

Costi hat geschrieben:
Naja, ein

Code: Alles auswählen

Tk().mainloop()
sollte man schon noch anhängen.
muss man nicht im read-eval-loop (oder wie heist das nochmal in python?)
ich glaube aber unter windows schon
Ist bei mir (Windows XP) schon nötig. Zu Linux kann ich nichts sagen.
MfG
HWK
lunar

Montag 24. Dezember 2007, 15:22

Costi hat geschrieben:
Nehmen wir andere Beispiele: Wie wäre es mit einem Dateiexplorer ala Dolphin? Oder einem kleinen Mini-HTML-Browser mit History?
wurde doch alles schon laengst in pyhton-tkinter gemacht :lol:
twander: http://pypi.python.org/pypi/twander
grail: http://grail.sourceforge.net/
Du hast offenbar nicht verstanden, worauf ich hinaus will... :roll:

Ich habe nie behauptet, so etwas wäre in Tk unmöglich. Allerdings hat man auch komplette DEs in C geschrieben. Daraus kann man ersehen, dass das Kriterium der Machbarkeit allein kein wirkliches Qualitätsmerkmal ist. Man *kann* auch in C objektorientiert programmieren, *was* dabei allerdings herauskommt, ist dann die Frage...

Um zu den angeführten Beispielen zu kommen: Ich habe mir gerade mal grail angeschaut. Diese Zeit hättest du vielleicht auch mal investieren sollen (nachdem google schon so schnell war), dann wäre dir aufgefallen, dass grail kein wirklich gutes Beispiel ist... :roll: ich lasse dir nochmal Zeit, um heraus zu finden, warum.

Ich bezweifele deswegen, dass Tk ähnlich gut dastehen würde, wie im "Hello World" Beispiel, wenn man diese Programme mit solchen vergleichen würde, die mit mächtigeren Toolkits wie Gtk, wx oder Qt implementiert wurden. Allein schon die Tatsache, dass Tk Dinge wie ein Widget zu HTML Anzeige fehlt, würde den Code gegenüber diesen Toolkits in die Länge ziehen.
Costi
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Montag 24. Dezember 2007, 16:32

ok, ok, ok is gut
man kann aus hello world programmen keine voreiligen rueckschluesse ziehen :lol:
allerdings kann man oft am hello world code erkennen wie komplex etwas ist
(zum beispiel pyhton <-> java oder tkinter <-> qt).


EDIT:
achso, meinst du das grail nicht mehr weiterentwickelt wird und nur html 2.0 und einige elemente von html 3.2 unterstuetzt?
und nein, ich hab nicht einfach mal schnell gegoogelt, sondern ein langen kapitel in "programming pyhton" ueber grail gelesen
cp != mv
lunar

Montag 24. Dezember 2007, 17:23

Costi hat geschrieben:allerdings kann man oft am hello world code erkennen wie komplex etwas ist.
Ach wirklich? Ich würde gerne wissen, wie du aus einem C++-"Hello World" auf die Komplexität von Templates schließen kannst?
EDIT:
achso, meinst du das grail nicht mehr weiterentwickelt wird und nur html 2.0 und einige elemente von html 3.2 unterstuetzt?
Nein, eher, dass grail seit ca. 8 Jahren tot ist ...
und nein, ich hab nicht einfach mal schnell gegoogelt, sondern ein langen kapitel in "programming pyhton" ueber grail gelesen
Auf den neuesten Stand hättest du dich trotzdem bringen können... wenn man bei acht Jahren überhaupt von "neu" sprechen kann.
Zuletzt geändert von lunar am Mittwoch 26. Dezember 2007, 13:45, insgesamt 1-mal geändert.
Leonidas
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Costi hat geschrieben:achso, meinst du das grail nicht mehr weiterentwickelt wird und nur html 2.0 und einige elemente von html 3.2 unterstuetzt?
und nein, ich hab nicht einfach mal schnell gegoogelt, sondern ein langen kapitel in "programming pyhton" ueber grail gelesen
Grail ist absolut tot, darüber haben wir erst am vorletzten Usertreffen wieder gelacht. Und Programming python ist doch auch hauptsächlich deswegen so lang, weil es eben so Altlasten mitschleppt. Stellt euch vor was man in den Seiten so *sinnvolles* hätte vorstellen können.
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