Zeta

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BlackVivi
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Samstag 20. Oktober 2007, 17:49

Ich hab das mit'n FreeBSD wohl falsch ausgedrückt, natürlich ist FreeBSD'ne Distribution... Ich mag die Qualität von Debian Paketen nicht so, hatte früher damit öfter Probleme oO' Instabiltäten beim Distriupgrade oder beim benutzen von Sid... Aber warscheinlich hat sich das eh geändert...
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C4S3
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Samstag 20. Oktober 2007, 18:13

Hm, stimmt. *BSD ist sind im Prinzip echte Berkley Unixe. Hatte DestkopBSD jetzt ein paar Tage auf der Maschine und fand es ganz toll. Leider habe ich Wlankarte (Atheros/Cisco) nicht zum Laufen gebracht. Aber die Idee, dass es ein ganzes Paket ist und nur den einen Kernel mit den Paketen gibt, find ich ganz toll. Da gibt es ein einziges Repository und aus. Das nervt an Linux manchmal ein wenig. Zig Distros, jede mit anderem Kernel und eigenen Paketen. Ich werde mir FreeBSD sicher auch noch ansehen. Vlt. läuft meine Hardware da ja besser. DesktopBSD kam mir extrem benutzerfreundlich und gar nicht kompliziert vor. Und das Paketmanagement scheint gut zu funktionieren. Wenn ich's richtig verstanden habe, ist es ähnlich wie Gentoo, die Sources werden also geholt und auf der Maschine kompiliert. Sehr flott!!!

Wie ist das bei solchen Distris dann eigentlich mit unfreier Software? Gibt's die gar nicht, oder hat man trotzdem die Möglichkeit, z.B. Flashplayer, Codecs, .. vernünftig einzuspielen?

Windowsalternative für Geeks: ReactOS.
Gruß!
Leonidas
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Samstag 20. Oktober 2007, 18:38

BlackVivi hat geschrieben:hatte früher damit öfter Probleme oO' Instabiltäten beim Distriupgrade
Seltsam. Ich habe fast alle Systeme die vorher mit Woody laufen problemlos auf Sarge updaten können und von dort auf Etch. Ich habe Debian als eine Distribution die die wohl besten Update-Mechanismen hat.
BlackVivi hat geschrieben:oder beim benutzen von Sid...
Jetzt mal ehrlich, wenn man SID (=still in development, _unstable_) benutzt, und darüber dann Schlussfolgerungen auf Debian macht, dann hat man da was falsch verstanden. Für den Desktopeinsatz würde ich eher Testing empfehlen, das hat eine ziemlich ausgefeilte Test-Struktur wie ich sie bisher bei keinem Linux gesehen habe (die von Gentoo ist einfach nur lustig: Stabilize-Bugs in Bugzilla, die von Arch habe ich nicht gesehen).

SID ist wohl vergleichbar mit einem ~arch-Gentoo, auf dem man hart maskierte (?) Pakete installiert (Experimental wäre dann Gentoo mit vielen Overlays).

Dein Einwand was die Paketqualität von Debian angeht ist in meinen Augen also größtenteils ungültig. Du kannst zwar behaupten, dass ich als Debian-Befürworter das nicht richtig objektiv sehe, aber es ist nun mal so, dass man sich keine Meinung über Development-Versionen von Dingen machen sollte und mit dieser Meinung auf die normalen Versionen schließen sollte.

Wenn du Update-Probleme unter Stable oder Testing hattest ist das hingegen echt ein Problem. Wenn es von Stable auf Stable ist, dann ist das ein vermutlich Bug, wenn von Testing auf Testing dann ist das natürlich auch nicht optimal aber womöglich nur schwer zu verhindern gewesen.

Nichts für ungut ;) Aber die Behauptung konnte ich eigentlich so nicht stehen lassen. Unbrauchbare Pakete findet man einfacher in Gentoo (bisher aber auch nur eines, jedoch ist der Maintainer verschollen und es geht alles gar nicht vorran obwohl es Patches gibt).
C4S3 hat geschrieben:Aber die Idee, dass es ein ganzes Paket ist und nur den einen Kernel mit den Paketen gibt, find ich ganz toll. Da gibt es ein einziges Repository und aus. Das nervt an Linux manchmal ein wenig. Zig Distros, jede mit anderem Kernel und eigenen Paketen.
Naja, viele Linux-Distributionen sind nur ein Kernel und Pakete. Nutzt DesktopBSD etwa FreeBSD-Pakete?
Formal gesehen ist es unter Linux sogar einheitlicher, denn es gibt nur einen Kernel, unter *BSD gibt es derer drei :P
C4S3 hat geschrieben:Und das Paketmanagement scheint gut zu funktionieren. Wenn ich's richtig verstanden habe, ist es ähnlich wie Gentoo, die Sources werden also geholt und auf der Maschine kompiliert. Sehr flott!!!
Andersrum, Gentoos Portage ist von FreeBSDs Ports abgeguckt. In FreeBSD gibt es ja zwei Ansätze (also vergleichbar mit Arch, etwa): Binäre Packages und Ports, erstere zu installieren sollte schnell gehen letztere werden wohl ähnlich schnell sein, wie Gentoos Ebuilds.
C4S3 hat geschrieben:Wie ist das bei solchen Distris dann eigentlich mit unfreier Software? Gibt's die gar nicht, oder hat man trotzdem die Möglichkeit, z.B. Flashplayer, Codecs, .. vernünftig einzuspielen?
Wie es unter den anderen Systemen aussieht, aber unter OpenBSD ist unfreie Software (also am liebsten auch GPL-Programme) eher unpopulär.
C4S3 hat geschrieben:Windowsalternative für Geeks: ReactOS.
Habe gehört, dass das ziemlich unbrauchbar sei.
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birkenfeld
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Samstag 20. Oktober 2007, 21:28

Leonidas hat geschrieben:
BlackVivi hat geschrieben:Was spricht gegen GNU/Linux oder BSD?
Oder GNU/*BSD ;) Da würdest du dich sogar als Tester noch nützlich machen können :D
GNU/Hurd!!!1
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C4S3
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Samstag 20. Oktober 2007, 21:44

GNU/Hurd!!!1
ROFL :lol:

Stimmt, da war ja mal was. Aber ich konnte mich an eine Debian-Doku erinnern (ca. 3-4 Jahre her), wo ich ebenfalls mal was über Hurd gelesen habe. Haben die damals wirklich versucht, damit ein OS zu bauen? Die Debianer sind schon ein komisches Volk.^^
Gruß!
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birkenfeld
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Samstag 20. Oktober 2007, 21:50

Ähm, warum nicht? Hurd ist immerhin ein Kernel, und das Userland existiert.
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

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tiax
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na und wenn das alles mal stabil ist laufen so antiquierte Dinge wie Duke Nukem Forever und E17 da bestimmt out of the box
Ne invoces expellere non possis
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tiax hat geschrieben:E17
Ja, ja, Enlightenment :) Bin leider zu spät auf den Zug draufgesprungen, da hatte GNOME schon Enlightenment durch Sawfish/Sawmill ersetzt. Und damals war es mir ziemlich gleich, was für einen WM ich hatte.
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Samstag 20. Oktober 2007, 22:47

Hat Gnome Enlightenment benutzt? Ich dachte das war früher "Metacity"?
Gruß!
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tiax
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Metacity ist es jetzt (oder halt compiz)

Früher hatte GNOME Enlightenment, danach Sawfish, jetzt metacity
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