Die kaputtesten Config-Dateien

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Leonidas
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Mittwoch 19. September 2007, 00:38

Hallo,

Da ich in meinem Arch-Review vergleichsweise viele Reaktionen auf bescheuerte Konfigurationsdateien bekommen habe, hier mal eine Liste:
  • ``ircd.conf`` wegen den Letter-Lines
  • ``xorg.conf`` (``XF86Config``, ``XF86Config-4`` wegen den Sections und den von Treiber zu Treiber verschiedenen Optionen, wegen der unverständlichen Monitorkonfiguration
  • BlackVivi: ``smb.conf`` wegen den doppelten Optionen
  • welterde: jabberd 1.x config, wegen Pseudo-XML Syntax die allergisch gegen Spaces ist
Hat jemand noch eine grauenhafte Configdatei einzuwerfen? :)
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birkenfeld
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Mittwoch 19. September 2007, 20:55

Muss ich sendmail.cf überhaupt erwähnen?

(Und ja, die m4-Dateien, die sendmail.cf generieren, sind genauso blödsinnig.)

Ansonsten fällt mir nur noch fonts.conf ein, wegen XML.
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

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veers
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Mittwoch 19. September 2007, 22:12

Naja die Komplexität der Monitor Einstellungen ist imho noch zu rechtfertigen. Und können ja meistens einfach aus dem Handbuch zum Monitor abgetippt werden.

Ansonsten sendmail, definitiv.
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Leonidas
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veers hat geschrieben:Naja die Komplexität der Monitor Einstellungen ist imho noch zu rechtfertigen. Und können ja meistens einfach aus dem Handbuch zum Monitor abgetippt werden.
Öhm, nein. Ich hatte zu keinem meiner CRTs (drei Stück) ein Handbuch. Und nun steht man da, nachdem das unter Windows seit wie vielen Jahren funktioniert? Oder man will einen Beamer anschließen, also muss man sich erstmal durch die Dokumentation wühlen, wie man Clone-Modus im Treiber aktiviert (in den ATI-Opensource-Treibern ist es anders als in fglrx, anders als in den nVidia-Treibern etc.).
Wie mir scheint kann RandR zumindest die Clone-Funktionalität auch bedienen, das ist schon mal nicht schlecht.

Und die ``xorg.conf`` ist keine ``sendmail.cf``. Kaum jemand muss Sendmail konfigurieren (zum Glück), da gibt es mit Postfix oder Exim gute Alternativen und auch die braucht nicht jeder User. Beim X-Server, sieht die Sache anders aus.

Das ist etwas das mich eigentlich schon seit meinen Anfangstagen mit Linux stört. SuSE hatte mal dieses SAX(2), was eigentlich ganz praktisch war. Das war Jahre her, inzwischen würde ein kleines Fenster des DEs reichen, in dem man zuverlässig so grundlegende Parameter des X-Servers ohne Neustart übernehmen könnte.
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Donnerstag 20. September 2007, 06:39

Leonidas hat geschrieben:Das ist etwas das mich eigentlich schon seit meinen Anfangstagen mit Linux stört. SuSE hatte mal dieses SAX(2), was eigentlich ganz praktisch war. Das war Jahre her, inzwischen würde ein kleines Fenster des DEs reichen, in dem man zuverlässig so grundlegende Parameter des X-Servers ohne Neustart übernehmen könnte.
Gutsy soll sowas wieder haben. Lang hat's gedauert.

Meine Favoriten sind sendmail, sämtliche XML configs (fonts.conf, dbus.conf) und dann noch die Lynx config.
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Donnerstag 20. September 2007, 08:41

Find' die xorg.conf auch nicht sooooo wirklich toll oO' Zum Glück gibt es inzwischen viele Tools die das etwas einfacher machen. Aber bei Samba bin ich am Anfang echt total ins schwitzen gekommen,... Eine fantastische Configdatei bietet zum Beispiel mpd, total toll dokumentiert und so.
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Rebecca
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Donnerstag 20. September 2007, 08:56

Leonidas hat geschrieben:SuSE hatte mal dieses SAX(2), was eigentlich ganz praktisch war.
Reibungslos funktioniert hat das bei mir nicht. Ich konnte damit nicht alles einstellen, was ich wollte, sondern musste trotdem noch die xorg.conf aendern, was natuerlich nicht so wirklich vorgesehen war. Das war das reine Gluecksspiel, wie SAX darauf reagierte und wie das Ergebnis ausfiel...

Bin echt froh, dass ich jetzt unter Debian einfach nur noch die xorg.conf habe, da weiss man wenigstens, woran man ist. Irgendwo im Netz habe ich ein nettes kleines Howto gefunden, damit klappte alles wunderbar. Fuer Praesentationen mit Beamer habe ich mir eine zweite xorg.config gemacht, ich setze dann nur nen Link um. Funktioniert super, ist nur etwas bloed dass man den x-server dann neustarten muss. Aber da man Beamer ja nicht so oft an- und abstoepselt, ist da ok.
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veers
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Leonidas hat geschrieben:
veers hat geschrieben:Naja die Komplexität der Monitor Einstellungen ist imho noch zu rechtfertigen. Und können ja meistens einfach aus dem Handbuch zum Monitor abgetippt werden.
Öhm, nein. Ich hatte zu keinem meiner CRTs (drei Stück) ein Handbuch.
Hm also ich hatte sowohl zu meinem Sony Trinitron als auch zum Samsung TFT. Der Benq hatte afaik keins. Der arbeitet jedoch mit DVI, das hat bisher immer reibungslos funktioniert.

Ansonsten gibt es ja nun Tools welche diese Settings irgendwie auslesen können.
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