PSPad mit Python nutzen

Probleme bei der Installation?
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etienne77
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Mittwoch 5. September 2007, 19:47

Hallo Gemeinde,

bin gerade dabei auf PSPad als Texteditor umzusteigen. Als Textedtor bietet PSPAd allerhand. Als Entwicklungsumgbung für Python hab ich allerdings noch keine Erfahrung gesammelt.
Lohnt sich der Umstieg?
Entwickelt hier jemand Python mit PSPAD?
Wie sieht eure Konfiguration für Python aus?

Ciao
Stefan
Y0Gi
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Mittwoch 5. September 2007, 21:32

Zwischen SciTE und Vim habe ich PSPad mal eine Zeit installiert gehabt und in Einzelfällen benutzt. Wohl keine schlechte Wahl, aber es hatte zu wenig, das mich zu einem Umstieg reizte - und ein paar bunte Knöpfe zuviel.

Klar, ein Klassenbrowser ist nett, dafür habe ich sogar mal zeitweise Dr. Python verwendet. Letztlich konnte ich allerdings doch schnell wieder gut ohne einen solchen arbeiten.

Wichtig ist für mich bei einem ansonsten "normalen" Texteditor, dass er Python direkt ausführen und das Ergebnis anzeigen kann. SciTE macht das und PSPad kann das IIRC auch, und noch ein bisschen mehr.

Ansonsten braucht man für Python aufgrund der Einfachheit, Kompaktheit und Eleganz der Sprache IMHO aber keine IDE oder etwas in die Richtung.
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gerold
Python-Forum Veteran
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Mittwoch 5. September 2007, 22:29

etienne77 hat geschrieben:Entwickelt hier jemand Python mit PSPAD?
Hallo Stefan!

Als Gratis-Editor ist PsPad wirklich super!
PSPad ist unter Windows mein Haupteditor, da er besser mit den verschiedenen Encodings (UTF-8,...) umgehen kann als ConTEXT. Aber für Python verwende ich ihn selten. Da bleibe ich lieber bei meiner WingIDE. Deshalb kann ich dir ansonsten nicht viel darüber erzählen.

mfg
Gerold
:-)
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EyDu
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Donnerstag 6. September 2007, 09:20

Y0Gi hat geschrieben:Ansonsten braucht man für Python aufgrund der Einfachheit, Kompaktheit und Eleganz der Sprache IMHO aber keine IDE oder etwas in die Richtung.
Darf ich fragen, wie groß deine Projekte sind :-)? Mein aktuelles Projekt hat um die 100 Module in diversen Packages und ohne IDE ist man da ziehmlich verloren.

Für kleine Projekte bietet sich PSPad durchaus an, aber in Verbindung mit Python "fühlt" es sich doch irgendwie seltsam an. Ansonsten benutze ich Eclipse mit devPython, was doch recht komfortabel ist. Wenn man jedoch nur kleine Skripte schreibt lohnt sich der Aufwand nicht, jedes mal ein neues Projekt anzulegen.
Y0Gi
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Donnerstag 6. September 2007, 10:54

Auf 100 Module komme ich momentan nicht :) Für derartige Größenordnungen würde ich aber wohl auch zu einem entsprechend ausgerüsteten "Editor" wie Eclipse greifen. Nur für die kleineren Dinge ist mir das Ding einfach zu behäbig und braucht zu lange zum Starten.

Hiermit beschränke ich meine Aussage auf kleine bis mittlere Projekte. Zudem macht es IMHO auch einen deutlichen Unterschied, ob man den Code selbst geschrieben hat und dadurch die Struktur einigermaßen kennt und im Kopf hat, oder ob man sich mit völlig fremdem Code befasst, bei dessen Erkundung und Verständnis sowas wie ein Klassenbrowser sicher von Vorteil sind.

Dennoch ist es schon ein deutlicher Unterschied, ob man sich der Code-Generation-Features einer IDE bedienen muss, etwa um die umständlichen Getter und Setter in Java zu erzeugen - sowas ist in Python einfach viel eleganter und Code sparender, ebenso wie der fehlende Zwang, alles in Klassen und alle öffentlichen Klassen in eigene Dateien zu stopfen.

Refactoring und automatische Code-Formatierung sind dagegen gute Argumente für eine Idee. Diesbezüglich stehen bei mir noch Evaluierungen von Tools wie BicycleRepairMan und PIDA aus.
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