Ubuntu Internet Probleme

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Leonidas
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Beitragvon Leonidas » Freitag 6. Juli 2007, 20:37

Drake hat geschrieben:Aber das hier habe ich noch nich wirklich kapiert .. Leo der Befehl von dir liefert ein ähnliches Ergebnis wie beim scite Thread .. Aber ich habe auch da wo ich SciTE herhab nix dazu gefunden .. :/

Ja, du musst ja auch nichts installieren sondern nur deinstallieren. Dazu brauchst du logischerweise kein Repository. Ein Repository ist grob gesagt, nur ein Ordner auf einem Server der die Pakete bereitstellt.
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Drake
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Beitragvon Drake » Freitag 6. Juli 2007, 20:46

Nunja, so wie ich das verstanden habe de-installiere ich ja einfach etwas indem ich das Häkchen dort entferne .. Aber ich finde es dort nicht .. Bzw. gib mir mal nen Anhaltspunkt. ;)
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Beitragvon Leonidas » Freitag 6. Juli 2007, 21:00

Drake hat geschrieben:Nunja, so wie ich das verstanden habe de-installiere ich ja einfach etwas indem ich das Häkchen dort entferne .. Aber ich finde es dort nicht .. Bzw. gib mir mal nen Anhaltspunkt. ;)

Nö, du deinstallierst es, indem du den Befehl eintippst, den ich dir geschrieben habe. Das ist der Schnellste weg. Klar, du kanst auch eine GUI verwenden, aber ich muss zugeben, ich bin großer Fan von ``aptitude`` eben weil man damit keine Maus braucht und weil es schnell zu bediehnen ist.
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Beitragvon Drake » Freitag 6. Juli 2007, 21:09

Nunja, mir wurde auch von Leo bestätigt, dass das wohl der falsche Weg war. ;)

Ich muss nur irgendwie verhindern, dass die Datei /etc/resolv.conf immerwieder zurückgesetzt wird .. Das muss doch möglich sein. :evil:
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Beitragvon fme » Freitag 6. Juli 2007, 22:10

Code: Alles auswählen

sudo chattr +i /etc/resolv.conf


Sollte dein Problem auf die schmutzige Weise lösen.
lunar

Beitragvon lunar » Freitag 6. Juli 2007, 22:18

fme hat geschrieben:

Code: Alles auswählen

sudo chattr +i /etc/resolv.conf


Sollte dein Problem auf die schmutzige Weise lösen.

Toller Tipp... garantiert geeignet, unvorhersehbare, unerklärliche Fehler zu erzeugen, zumal diese Attribute nicht in der Ausgabe von ls angezeigt werden. Wenn du schon meinst, einem Anfänger wenig hilfreich auf die Kommandozeile zu schicken, dann doch bitte wenigstens mit anständigen Tipps:

Code: Alles auswählen

sudo apt-get remove resolvconf
.
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Beitragvon fme » Freitag 6. Juli 2007, 22:48

@lunar: Wofür gibt es lsattr?

resolvconf einfach zu entfernen ist auch nicht wirklich die Lösung des Problems.

Eine Anleitung wie man das Problem beseitigen kann findet man unter
http://wiki.ubuntuusers.de/DNS-Probleme ... e416558a9f
lunar

Beitragvon lunar » Samstag 7. Juli 2007, 09:43

fme hat geschrieben:@lunar: Wofür gibt es lsattr?

Sicher nicht, um damit Änderungen an Konfigurationsdateien zu unterbinden.

resolvconf einfach zu entfernen ist auch nicht wirklich die Lösung des Problems.

Das darfst du erläutern. Es ist genau dieses eine Programm, welches die resolv.conf ändert, eine Deinstallation führt dazu, dass die resolv.conf unverändert bleibt. Hier läuft ein Ubuntu und ein Debian System genau auf diese Weise mit statischem Nameserver. Und soweit ich mich erinnere, steht es auch nicht in den Abhängigkeiten anderer Pakete.

Eine Anleitung wie man das Problem beseitigen kann findet man unter
http://wiki.ubuntuusers.de/DNS-Probleme ... e416558a9f

Genau das habe ich in meinem Posting vom 5.7., 13:43 auch gemeint. Allerdings ist das vor allem dann sinnvoll, wenn man mehrere Schnittstellen hat, die verschiedene Nameserver voraussetzen, wie z.B. bei einem Notebook @Home und @Work.
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birkenfeld
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Beitragvon birkenfeld » Samstag 7. Juli 2007, 10:44

lunar hat geschrieben:
fme hat geschrieben:@lunar: Wofür gibt es lsattr?

Sicher nicht, um damit Änderungen an Konfigurationsdateien zu unterbinden.


Warum nicht, wenn es irgendwo dokumentiert wird bzw. man selbst der Admin ist?
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

http://pythonic.pocoo.org/
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Beitragvon lunar » Samstag 7. Juli 2007, 10:58

birkenfeld hat geschrieben:
lunar hat geschrieben:
fme hat geschrieben:@lunar: Wofür gibt es lsattr?

Sicher nicht, um damit Änderungen an Konfigurationsdateien zu unterbinden.


Warum nicht, wenn es irgendwo dokumentiert wird bzw. man selbst der Admin ist?

Erweiterte Attribute einer Datei sind nicht gut dokumentiert, sie tauchen noch nicht mal in der Ausgabe von ls -l auf. Sie sind also geradezu prädestiniert, vergessen zu werden, zumal man mit erweiterten Attributen auch nicht gerade täglich zu tun hat. Wenn schon Attribute, dann doch wenigstens "chmod a-w resolv.conf", dass sieht man wenigstens noch direkt.

Das Paket resolvconf dagegen ist gut dokumentiert, und auch das erste, worauf man bei Problemen mit der resolvconf verwiesen wird. An erweiterte Attribute denkt da erstmal niemand, weil kein anständiger Debian-Admin auf diese Idee kommen würde.
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Beitragvon Drake » Samstag 7. Juli 2007, 14:04

Also, das Problem ist das ich resolvconf garnich installiert hatte. ;)

Aber ich hab das Problem jetzt gelöst, danke an alle!
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Beitragvon fme » Samstag 7. Juli 2007, 15:32

lunar hat geschrieben:An erweiterte Attribute denkt da erstmal niemand, weil kein anständiger Debian-Admin auf diese Idee kommen würde.


Spätestens bei Shared-Hosting Umgebungen wirst du als Admin es zu schätzen wissen.Naja, deswegen jemanden gleich als "unanständigen" Debian Admin abzustempeln finde ich doch schon etwas heftig.

Bei Shared-Hosting Umgebungen rettet dir das teilweise den Hintern weil
du so sehr leicht verhindern kannst das User z.B. ihr PHP-FCGI-Starter Script ändern etc. Klar gibt es bei allen ein Pro und Kontra, aber wenn man weiß was man macht, dann ist alles nur noch halb so schlimm.

Es ist halt nur wichtig das man dokumentiert was man macht, und
resolvconf zu deinstallieren finde ich bei Adresszuweisung per DHCP nicht
gerade sinnvoll. Wenn alles statisch eingestellt ist kein Problem.

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