python vs java

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
Benutzeravatar
gerold
Python-Forum Veteran
Beiträge: 5554
Registriert: Samstag 28. Februar 2004, 22:04
Wohnort: Telfs (Tirol)
Kontaktdaten:

Re: python vs java

Beitragvon gerold » Sonntag 3. Juni 2007, 23:50

rolgal_reloaded hat geschrieben:
gerold hat geschrieben:Versuche nicht etwas was deinem Lehrer lieb und teuer ist in den Dreck zu ziehen. Der schaltet sofort auf Stur und denkt sich: "Was weiß dieser Junge denn schon vom Leben!"

Das gilt natürlich für alle Lehrer und Lehrerinnen :roll:

Hallo rolgal!

Ich habe mich auch schon dabei erwischt, dass ich so gedacht hatte. Bei mir war es ein Lehrling, der nichts von Quellcodeeinrückung hielt.
Und Lehrer sind nicht die besseren Menschen. Das kann mir keiner erzählen.

mfg
Gerold
:-)
http://halvar.at | Kleiner Bascom AVR Kurs
Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.
rolgal_reloaded
User
Beiträge: 309
Registriert: Dienstag 24. Oktober 2006, 19:31

Re: python vs java

Beitragvon rolgal_reloaded » Montag 4. Juni 2007, 00:01

gerold hat geschrieben:Hallo rolgal!

Ich habe mich auch schon dabei erwischt, dass ich so gedacht hatte. Bei mir war es ein Lehrling, der nichts von Quellcodeeinrückung hielt.
Und Lehrer sind nicht die besseren Menschen. Das kann mir keiner erzählen.


Es geht nicht darum, ob LehrerInnen die besseren Menschen sind. Sondern einfach um die Tatsache, dass es viele LehrerInnen gibt, die SchülerInnen dahin bringen wollen IHR EIGENES zu machen. Das ist natürlich sehr schwierig, besonders vor dem Hintergrund der Tatsache, dass man SchülerInnen ein Fundament vermitteln muss, von dem man weiss, dass es gut und richtig ist. Es braucht viele Reflektionsprozesse, um zu erkennen, wo man den SchülerInnen Räume für IHR EIGENES eröffnen kann.

Ich rede jetzt natürlich nicht in meiner Funktion als Informatiklehrer - mach den Job so gut es geht mit viel Spaß - sondern als Instrumentalpädagoge, wofür ich auch die entsprechenden Abschlüsse habe.

LG

rolgal_reloaded
Benutzeravatar
Sr4l
User
Beiträge: 1091
Registriert: Donnerstag 28. Dezember 2006, 20:02
Wohnort: Kassel
Kontaktdaten:

Beitragvon Sr4l » Montag 4. Juni 2007, 14:21

Was macht man als Instrumentalpädagoge und wie wird man das? ;-)
rolgal_reloaded
User
Beiträge: 309
Registriert: Dienstag 24. Oktober 2006, 19:31

Beitragvon rolgal_reloaded » Montag 4. Juni 2007, 14:33

Sr4l hat geschrieben:Was macht man als Instrumentalpädagoge und wie wird man das? ;-)


Man unterrichtet ein Instrument. In meinem Fall Gitarre. Die Ausbildung in Österreich befähigt SchülerInnen auf jeder Leistungsstufe jedes Schultyps zu unterrichten, also auch auf Universitätsniveau.

Es gibt grundsätzlich 2 Studienrichtungen.
Die für den dezidierten Instrumentalpädagogen üblichere ist die Studienrichtung Instrumental(gesangs)pädagogik.
Bakk. 8 Semester, Mag. 12 Semester.

Zusätzlich zur Vorbildung, die man mitbringen muss, muss häufig ein "Basisstudium" absolviert werden, das man braucht um überhaupt die Zulassungsprüfung ins oben genannte Studium zu schaffen.
Somit verlängert sich die Ausbildung im Schnitt um 2-4 Semester.

Meine Wenigkeit: Abschluss der 8 Semester am Tiroler Landeskonservatorium, Abschluss mit Mag. an der Universität Mozarteum.

LG

rolgal_reloaded
Benutzeravatar
Sr4l
User
Beiträge: 1091
Registriert: Donnerstag 28. Dezember 2006, 20:02
Wohnort: Kassel
Kontaktdaten:

Beitragvon Sr4l » Montag 4. Juni 2007, 15:14

aha danke wieder was gelernt.
Ich dachte bei Pedagage an etwas anderes,
was du da beschreibst hätte ich Musik Professor genannt.
rolgal_reloaded
User
Beiträge: 309
Registriert: Dienstag 24. Oktober 2006, 19:31

Beitragvon rolgal_reloaded » Montag 4. Juni 2007, 15:20

Sr4l hat geschrieben:aha danke wieder was gelernt.
Ich dachte bei Pedagage an etwas anderes,
was du da beschreibst hätte ich Musik Professor genannt.


Was ein Pedagage ist weiss ich allerdings auch nicht, ggg :wink:

Musik Professor, bzw. Lehrer für Musikerziehung ist was ganz anderes. Dafür ist in Österreich ein Lehramtsstudium zu absolvieren, Wien, Graz oder wiederum Salzburg bzw. Innsbruck kommen dafür in Frage.
Ich erwähne es deshalb weil mit Musikerziehung die Instrumentalmusikerziehung kombiniert werden kann. Und das ist dann die zweite Möglichkeit Instrumentalpädagoge zu werden.

LG

r_r
Benutzeravatar
Sr4l
User
Beiträge: 1091
Registriert: Donnerstag 28. Dezember 2006, 20:02
Wohnort: Kassel
Kontaktdaten:

Beitragvon Sr4l » Dienstag 5. Juni 2007, 11:55

Sorry Texte die ich einmal geschreiben habe lese ich mir nie wieder durch :-D
Benutzeravatar
Leonidas
Administrator
Beiträge: 16023
Registriert: Freitag 20. Juni 2003, 16:30
Kontaktdaten:

Re: python vs java

Beitragvon Leonidas » Donnerstag 7. Juni 2007, 11:37

rolgal_reloaded hat geschrieben:Es geht nicht darum, ob LehrerInnen die besseren Menschen sind. Sondern einfach um die Tatsache, dass es viele LehrerInnen gibt, die SchülerInnen dahin bringen wollen IHR EIGENES zu machen. Das ist natürlich sehr schwierig, besonders vor dem Hintergrund der Tatsache, dass man SchülerInnen ein Fundament vermitteln muss, von dem man weiss, dass es gut und richtig ist. Es braucht viele Reflektionsprozesse, um zu erkennen, wo man den SchülerInnen Räume für IHR EIGENES eröffnen kann.

Das Problem mit dem Fundament ist, dass einige Schüler - eben insbesondere bei der Informatik - mehr Wissen mitbringen, als ihre Lehrer. Das verwundert nicht, wenn man bedenkt, das die Leute die Informatik lehrten und es teilweise immer noch tun, Mathamatik- oder Physiklehrer sind, die auch irgendwann das ihre über Computer gelernt haben und seitdem auf diesem Niveau mehr oder wneiger geblieben sind. Diese Lehrer sehen dann jeglichen Widerspruch als Anfechtung ihrer Autorität.
Natürlich, es gibt auch Ausnahmen, bei denen Schüler und Lehrer profitieren - so macht auch der Unterricht in der Regel mehr Spaß. Es hängt eben auch ab, wie offen man für die Ideen und Vorstellungen der Schüler ist und wie sehr man sich an den Lehrplan klammert.

Ich denke, ich sollte mir mal den Lehrplan Informatik in meinem Bundesland ansehen, aber irgendwie vermute ich, dass er mir nicht gefallen wird.
My god, it's full of CARs! | Leonidasvoice vs Modvoice
lunar

Re: python vs java

Beitragvon lunar » Donnerstag 7. Juni 2007, 11:48

Leonidas hat geschrieben:Das Problem mit dem Fundament ist, dass einige Schüler - eben insbesondere bei der Informatik - mehr Wissen mitbringen, als ihre Lehrer.

Dem muss ich widersprechen... in unserem schönen Bundesland ist Informatik für die Mittelstufe gleich Excel, Word und ein bisserl HTML... da wäre ich wahrscheinlich ziemlich schlecht.

Ich frage mich nur immer, was die Lehrer mal machen, wenn in ein Schüler in der achten Klasse kein Windows hat... rausschmeißen? Oder zahlen sie ihm dann die Lizenz?
Benutzeravatar
mitsuhiko
User
Beiträge: 1790
Registriert: Donnerstag 28. Oktober 2004, 16:33
Wohnort: Graz, Steiermark - Österreich
Kontaktdaten:

Re: python vs java

Beitragvon mitsuhiko » Donnerstag 7. Juni 2007, 12:44

lunar hat geschrieben:Ich frage mich nur immer, was die Lehrer mal machen, wenn in ein Schüler in der achten Klasse kein Windows hat... rausschmeißen? Oder zahlen sie ihm dann die Lizenz?


Also meine Erfahrung? :D
TUFKAB – the user formerly known as blackbird
CM
User
Beiträge: 2464
Registriert: Sonntag 29. August 2004, 19:47
Kontaktdaten:

Beitragvon CM » Donnerstag 7. Juni 2007, 13:52

Ja? (*neugierigsei*)
Benutzeravatar
mitsuhiko
User
Beiträge: 1790
Registriert: Donnerstag 28. Oktober 2004, 16:33
Wohnort: Graz, Steiermark - Österreich
Kontaktdaten:

Beitragvon mitsuhiko » Donnerstag 7. Juni 2007, 13:55

Naja. Ich hab nach dem ersten Jahr keinen regulären Informatikunterricht gehabt. Und ich weiß, dass ich mit dem nicht alleine bin, auf #python.de hab ich von verschiedenen Leuten gehört, dass sie diverse Besprechungen mit Lehrern gehabt haben.

Wenn du natürlich in Informatik Nachholbedarf hast bekommst du sicher vom Lehrer eine Windows Kopie. Bei uns tauschen die Lehrer so Adobe Flash und Freunde aus. bei uns gibts dafür ja kein Gulag
TUFKAB – the user formerly known as blackbird
BlackJack

Beitragvon BlackJack » Donnerstag 7. Juni 2007, 14:05

Die Frage ist, ob man als Schüler nicht sowieso legal an eine kostenlose Windowslizenz kommen kann. Als Informatikstudent ist das jedenfalls in der Regel möglich. Das ist für Microsoft schliesslich eine Investition in die Zukunft, wenn man die lieben Kleinen schonmal an die Produkte gewöhnt.
lunar

Beitragvon lunar » Donnerstag 7. Juni 2007, 14:34

BlackJack hat geschrieben:Die Frage ist, ob man als Schüler nicht sowieso legal an eine kostenlose Windowslizenz kommen kann. Als Informatikstudent ist das jedenfalls in der Regel möglich. Das ist für Microsoft schliesslich eine Investition in die Zukunft, wenn man die lieben Kleinen schonmal an die Produkte gewöhnt.

Iirc verkauft Microsoft keine Schüler-Lizenzen von Windows (so wie bei Office). Ich glaube, kostenlose Schüler-Lizenzen gibt es nur über Partnerprogramme, aber da ist ja nicht jede Schule involviert. An meiner Schule wurden mir zumindest noch nie kostenlose Lizenzen angeboten...
CM
User
Beiträge: 2464
Registriert: Sonntag 29. August 2004, 19:47
Kontaktdaten:

Beitragvon CM » Donnerstag 7. Juni 2007, 14:52

blackbird hat geschrieben:Wenn du natürlich in Informatik Nachholbedarf hast bekommst du sicher vom Lehrer eine Windows Kopie.

Hält sich in Grenzen. :lol:

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder