C++, Perl oder Delphi

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
Leonidas
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lost_mind hat geschrieben:ich möchte halt nur mal auch was anderes machen/lernen auch weil ich vieleicht mal mit Programmieren beruflich was machen möchte und mit python arbeiten nicht so viele :(
Nein, aber manhmal kann man sich die Programmiersprache aussuchen oder sie ist nicht relevant. Wenn alle sich nach dem richten würden, wo es Arbeit mit gibt, wäre die Progrmmiersprachen-Landschaft ziemlich trist.
Es kommen ja ab und zu Python-Jobangebote, ich stolpere das ein oder andere Mal über welche. Das ist doch eine schöne Tendenz.
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BlackJack

Mittwoch 11. April 2007, 22:08

Was die triste Landschaft angeht, kommt es darauf an was man beruflich macht. Es sind mehr Programmiersprachen im Einsatz als man so auf den ersten Blick in den Jobanzeigen für Studienabgänger sieht. Das geht von COBOL im Bankbereich über einen ganzen Zoo von "interessanten" Lösungen, die in kleineren Unternehmen seit Jahrzehnten im Einsatz sind.
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birkenfeld
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Donnerstag 12. April 2007, 00:08

Und auf mich kommt wohl mal wohl oder übel FORTRAN zu... Physiker scheinen das zu lieben.
Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

http://pythonic.pocoo.org/
mawe
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Donnerstag 12. April 2007, 05:51

Na freu dich doch drauf, Fortran ist eine nette Sprache :) Leider sieht man an Unis öfter C++,
lost_mind
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Donnerstag 12. April 2007, 07:32

thx für die buchtips hm wäre es nicht eigentlich besser c++ zu lernen um mir mein oop nicht zu versauen ? :?: btw. hab mir haskel angesehen sieht sehr interresant aus hm hat auch wer buchtips für haskell ? :D
CM
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Donnerstag 12. April 2007, 12:48

birkenfeld hat geschrieben:Und auf mich kommt wohl mal wohl oder übel FORTRAN zu... Physiker scheinen das zu lieben.
Ja, aber mit f2py- inzwischen Bestandteil von numpy - hat man eine wunderschöne Pythonanbindung :-). Und das macht das Leben vielleicht leichter. (Nur falls das jemand hier noch nicht wußte.

Gruß,
Christian
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Donnerstag 12. April 2007, 19:03

lost_mind hat geschrieben:thx für die buchtips hm wäre es nicht eigentlich besser c++ zu lernen um mir mein oop nicht zu versauen ? :?:
OOP versaust du dir sowieso nicht. Denn OOP kann von Sprache zu Sprache unterschiedlich sein. SO ist das Java-OOP nicht gleich dem Python-OOP welches sich auch von Ruby-OOP etwas unterscheidet. CLOS ist sicher auch wieder anders.
lost_mind hat geschrieben:btw. hab mir haskel angesehen sieht sehr interresant aus hm hat auch wer buchtips für haskell ? :D
Books and tutorials aus dem Haskellwiki listet einige auf. Viele davon kann man problemlos zum Beispiel bei Amazon kaufen. Wenn ich so schaue. scheinen auf einmal viel mehr Bücher zu den Thema da zu sein als das letzte Mal als ich gesucht habe. Schade, dass es nicht so viele zu Scheme gibt (andererseits hat scheme den Vorteil, dass es viele der verfügbaren Bücher online gibt).
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mawe
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Donnerstag 12. April 2007, 19:17

Leonidas hat geschrieben:Schade, dass es nicht so viele zu Scheme gibt
Na wen interessiert schon Scheme :D

Für den Anfang (und weit darüber hinaus) reicht IMO das Haskell Wiki. Dort gibts Unmengen an Tutorials und Info.
lost_mind
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Freitag 13. April 2007, 12:19

warum ist eigentlich delphi noch so "unerforscht" ?
ryu
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Freitag 13. April 2007, 13:28

Was meinst du mit unerforscht? Ich habe jetzt insgesamt vier Jahre Erfahrung mit Delphi, und denke das ich damit schon fast so gut klar komme wie mit Python.
Allerdings nutze ich es privat ehr ungerne, da dank der VCL, keine Plattformunabhängigkeit besteht. Auch Portierungen sind nicht mit vertretbarem Aufwand zu machen, wie das bei C++/Qt der Fall wäre.

Grüße Chris
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Samstag 14. April 2007, 12:49

mawe hat geschrieben:
Leonidas hat geschrieben:Schade, dass es nicht so viele zu Scheme gibt
Na wen interessiert schon Scheme :D
Ooooh, Schme (und LISP an sich) ist von den Konzepten her sehr cool (so wie Smalltalk übrigens auch), aber durch Worse is better haben sich andere Sprachen durchgesetzt die eben viele Konzepte von LISP oder Smalltalk übernommen haben.

Bei Scheme ist das Problem die Syntax. An sich habe ich nichts gegen Klammern, aber es ist dennöch mühsam - oder es erfordert einiges an Einarbeitungszeit (und einen guten Editor). Bei Smalltalk ist dieses IDE-Image-Problem eine Sache die viele Leute abhält. Es ist eben völlig anders, nicht umbedingt schlechter, aber eben anders. Die freien Implementationen sind bisher auch noch nicht so toll (ganz im Gegensatz zu Scheme, wo im Lehrbuch beschrieben wird, wie man eine eigene Scheme-Implementation in Scheme schreibt).
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mawe
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Sonntag 15. April 2007, 20:01

Geh Leonidas, nimm doch meine Aussagen nicht immer so ernst, vor allem wenn der hier :D dabei ist. Ich hab selbst gerade ein Scheme-Buch auf'm Nachtkastl liegen ;)

Ich muss ja sagen, dass mich Lisp immer wieder von den Socken haut. Wenn man bedenkt wie alt die Sprache ist, und gleichzeitig so modern. Features die bei neuen Sprachen in den Himmel gelobt werden, hatte Lisp immer schon. Ist wohl die einzige Sprache die über 50 Jahre lang ihrer Zeit voraus ist. Wenn das nicht cool ist :)
lost_mind
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Montag 16. April 2007, 12:31

EnTeQuAk hat geschrieben:Ich ebenfalls.

Einerseits (verzeiht mir, wenn ich falsch liege) ist Delphi nicht mehr so aktuell aufm Markt.

Perl wird viel verwendet, allerdings nicht so häufig in größeren Pojekten (?) (mal von webmin etc.)

C++ wird ebenfalls viel verwendet und von kleineren Sachen bis zu größeren Sachen breitgefächert eingesetzt.

Ich persönlich gehe mal von ner anderen Seite ran. Mag sein, das das für sich nicht so interessant ist aber mal von Arbeitsmarkt her gesehen, ist doch C++ einfach die Zukunftssicherere Sprache. Wenn ich Stellenangebote sehe dann meißt entweder fürs Web mit SQL+PHP oder C++. Eher seltener sehe ich Perl im Zusammenhang mit Serveradministration.

C++ ist ansich schon was schönes ;)

btw: ich weiß zwar net, wie sich D entwickeln wird. Aber es ist sicherlich auch interessant, mal nen komplett neues Gebiet zu betreten, das noch "nicht so erforscht" isr, da noch nicht so lange da.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

MfG EnTeQuAk
ryu daraus kommt das unerforscht :)
ryu
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Montag 16. April 2007, 13:05

lost_mind hat geschrieben:ryu daraus kommt das unerforscht :)
Achso, Verzeihung. Zu dem Zeitpunkt waren Ferien, da ist es bei mir mit dem Erkennen von Kontext nicht so weit her :D

Grüße Chris
lost_mind
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Donnerstag 19. April 2007, 06:48

was ist eigentlich besser um mit python zu "interagieren" ? C oder C++ ?
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