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Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 20:50
von BlackJack
Ich finde auch man sollte nicht versuchen den Programmierer zwanghaft von jedem Fehler abzuhalten. Wenn dokumentiert ist, dass die Klasse nur als Rahmen für Unterklassen Sinn macht, dann reicht das.

Und man sollte bei Python nicht vergessen, dass es durchaus möglich ist eine Instanz so einer "sinnlosen" Klasse zu erstellen und dieser dann dynamisch noch den nötigen Code zur Laufzeit zu verpassen!

Das mit dem Zwang, also 'private', 'protected', 'public' usw. hat übrigens nichts mit Objektorientierung zu tun. Also ist das Programm ohne den Zwang nicht weniger objektorientiert aber mehr "pythonic". Ein reiner Gewinn also. :-)

Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 22:40
von Gast
hi,...

@leonidas
Davon abgesehen, denke ich nicht, dass eine "Elternklasse" davon ausgehen kann dass es "Kinderklassen" gibt/geben wird.
wenn sie eine abstrakte klasse ist dann schon, weil das ja genau ihrem wesen entspricht.

für mich stand halt die überlegung im vordergrund, dass das programm auf jeden fall läuft, man könnte ja noch immer eine ausgabe in die konsole oder in ein logfile machen, dass man eigentlich HauptFenster aufrufen sollte.

@blackjack
Und man sollte bei Python nicht vergessen, dass es durchaus möglich ist eine Instanz so einer "sinnlosen" Klasse zu erstellen und dieser dann dynamisch noch den nötigen Code zur Laufzeit zu verpassen!
so eine ähnliche aussage von mir hat hier mal zu einer umfassenden diskussion geführt.

http://python.sandtner.org/viewtopic.p ... 9&start=0


mfg

rolgal[/url]

Verfasst: Freitag 8. April 2005, 11:43
von Leonidas
BlackJack hat geschrieben:Ich finde auch man sollte nicht versuchen den Programmierer zwanghaft von jedem Fehler abzuhalten. Wenn dokumentiert ist, dass die Klasse nur als Rahmen für Unterklassen Sinn macht, dann reicht das.
Ist auch meine Meinung. Wie du weißt ist Python weniger restriktiv als viele andere Sprachen, es macht meiner Meinung nach wenig Sinn zu versuchen Python an Java anzugleichen.