Django-CMS - APPS

Django, Flask, Bottle, WSGI, CGI…
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csaeum
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Hallo vor knapp 4 Jahren habe ich schonmal "auch hier" einen Versuch mit Python und hier mit Djang-CMS gemacht.
Viel Zeit ist vergangen und nun ist es an der Zeit mal den Weg weiter zu gehen.

Wer nutzt Django-CMS oder Wagtail und wie sind eure Erfahrungen?
Mir persönlich spricht Django gerade mehr an weil es scheinbar nicht so kompliziert ist.

Nun aber meine weiteren Fragen und hier speziell an die neueste Version:

Gibt es zum "Repositories & Plugins" Bereich noch weitere Auflistungen um hier auch besser filtern zu können?

Mir ist gestern aufgefallen als ich ein Testprojekt local erstellt habe das zb: djangocms-file doch gar nicht mehr im neuesten gebraucht wird oder?

Hoffe ihr könnt einen Newbie ein paar Fragen hier klären bevor ich mir die mühe mache ein "Projekt" mit allen Erweiterungen zu installieren um dann festzstellen das einiges schon "gestorben" ist im Repo.
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noisefloor
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Hallo,

Wagtail ist AFAIK eher darauf ausgelegt, dass man einen Dienstleiter / Entwickler hat, der die Einrichtung macht und _dann_ X Redakteure / Schreiber Inhalte anlegen.
Mir persönlich spricht Django gerade mehr an weil es scheinbar nicht so kompliziert ist.
Na ja, Django kann schon mega-viel und ist das komplexeste der ganzen Python-Frameworks. Komplex im Sinne von, dass man da seeeehr tief abtauchen kann, wenn man will.

Was hast du denn vor? Wenn es um ein einfach nutzbares CMS mit breiter Unterstützung geht, fährt man IMHO im CMS-Mainstream wie Wordpress, Typo3, Contao, Joomla besser bzw. einfacher.

Klar sind Python und Python Webapplikation und Django mega verbreitet und an sich auch Mainstream, aber halt nicht bei CMS. Was Python-basiert und AFAIK relativ "gängig" ist, ist https://getpelican.com/]Pelican.

Gruß, noisefloor
csaeum
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Danke Noisefloor

mit Contao sowie früher Typolight arbeite ich seit 2008 und bin mehr oder weniger damit zufrieden.
Auch sind JTL-Shop und Shopware sachen die ich gut kann, auch wenn ich nicht der beste und erfahrene Programmierer bin.
Mir geht es eher darum mal was neues zu machen und mich in was neues reinzuarbeiten um auch mal alternativen zu haben.

Aber schonmal danke für deine Antwort

Gruß
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noisefloor
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Hallo,

ok, dann könntest du in der Tat mal einen Blick auf Wagtail werfen, wenn es um's Lernen und Anpassen geht. Soweit ich weiß bist du mit Wagtail auch soweit wie möglich im "Mainstream", was ein Python CMS angeht.

Gruß, noisefloor
nezzcarth
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Es ist lange her, dass ich mir Django-CMS mal angesehen habe, aber in meiner Erinnerung war das relativ vergleichbar mit klassischen CMS-Systemen, die man nur runterladen und dann installieren muss, also auch als Nicht-Programmierer zum laufen bekommt, wenn man nur der Anleitung folgt. Vorher war nach meiner Wahrnehmung halt "das bekannte Python CMS" dann meist Plone und Django-CMS fand ich im Vergleich dann doch schon deutlich weniger gruselig. :)

Wagtail setze ich regelmäßig ein. Und ich würde es zum Teil eher als CMS-Toolkit oder ansehen, da es ohne zumindest ein paar Zeilen Python-Code zu schreiben nicht sinnvoll nutzbar ist. Damit User über das Wagtail-Backend zum Beispiel überhaupt Inhalte einstellen kann, muss ein Seitentyp mit Feldern definiert sein und das macht man, d.h. eine Entwicklerin oder ein Entwickler, indem man ein Django-Modell schreibt. Das ist jetzt kein Hexenwerk und das Scaffolding-Tool legt einem ein leeres Projekt an, mit dem man starten kann. Aber man muss Django schon kennen. Dadurch es ist eben keines dieser Systeme, bei denen die Person, die das einrichtet, das meiste bequem über die GUI erledigen kann und höchstens ein bisschen mit HTML und CSS arbeiten muss, um es optisch anzupassen. Wagtail stellt einem gängige Komponenten vom CMSen zur Verfügung, aber man muss diese selbst zusammensetzen, wie man es eben braucht. Es gibt zum Beispiel auch keine fertige Seitennavigation, aber die Strukturen, um sich so eine relativ leicht zu bauen, wie man es für das konkrete Projekt braucht (oder man verwendet eines der Plugins). Ich sehe es damit eher als flexibles Werkzeug für Django-Entwickler an, die nicht alles von Hand bauen wollen (was mit Django ja auch durchaus machbar ist), aber auch nicht gegen ein fertiges System "kämpfen" wollen.
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__blackjack__
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Mein Lieblings-Python-CMS ist im Moment Lektor. Insbesondere weil man sich nicht drum kümmern muss ob da alles abgesichert und auf dem neuesten Stand ist, vom Webserver abgesehen. 😀
“There will always be things we wish to say in our programs that in all known languages can only be said poorly.” — Alan J. Perlis
nezzcarth
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__blackjack__ hat geschrieben: Mittwoch 15. Mai 2024, 18:47 Mein Lieblings-Python-CMS ist im Moment Lektor. Insbesondere weil man sich nicht drum kümmern muss ob da alles abgesichert und auf dem neuesten Stand ist, vom Webserver abgesehen. 😀
Ich mag statische Systeme auch und bevorzuge sie, wenn es passt. Aber leider passt es halt nicht immer. Spätestens wenn die Leute dann anfangen, dynamische Features wie eine Kommentarfunktion oder Formulare oder so mit irgendwelchem fragwürdigem Drittanbieter-Krempel nachzurüsten, muss man sich halt fragen, ob es das wert ist, finde ich. Gibt es zwar auch zum selbst hosten, aber dann hat man auch wieder genau die Wartungsprobleme, die statische Seiten ja eigentlich umgehen.
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