Ubuntu oder Kubuntu?

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Ubuntu oder Kubuntu?

Ubuntu (GNOME)
28
58%
Kubuntu (KDE)
14
29%
Xubuntu (GTK+)
6
13%
 
Abstimmungen insgesamt: 48
sape
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Dienstag 6. Februar 2007, 22:57

KDE oder GNOME? KDE sieht besser aus(?), aber ist es auch besser als GNOME?

Was sind eure Erfahrungen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu#Kubuntu

lg

Edit (Leonidas): Xubuntu hinzugefügt.
Zuletzt geändert von sape am Mittwoch 7. Februar 2007, 12:26, insgesamt 2-mal geändert.
Leonidas
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Dienstag 6. Februar 2007, 23:42

Ich habe mit Kubuntu angefangen, habe es aber später in ein Ubuntu gewandelt. Grund: die KDE-Programme sind im Vergleich zu ihren GTK-Pendants schwach. Und wenn cih sowieso nur GTK-Programme nutze, kann ich auch gleich auf Qt und KDE verzichten. Und so wurde nach ein paar Handgriffen ein Ubuntu draus.
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jens
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Mittwoch 7. Februar 2007, 08:03

Dem widerspreche ich zum teil... Ich nutzte auch Ubuntu mit GNOME, weil mit KDE einfach zu überladen ist.
Allerdings sind IMHO viele KDE Programme umfangreicher/besser. Doch die kann man ja auch unter GNOME nutzten.

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Mittwoch 7. Februar 2007, 11:26

Ubuntu... KDE ist für mich immer noch kein richtiger konkurrent für gnome. Da es um einiges Instabiller ist und nicht so bedinerfreundlich.
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Mittwoch 7. Februar 2007, 11:45

Ich finde KDE auch überladen, aber mit Gnome konnte ich mich beim besten Willen nicht anfreunden. Hab's mehrmals versucht. Das macht auf mich einfach einen wirren und zusammengestopselten Eindruck. Wenn mir KDE zu viel wird, nehm ich gleich nur windowmaker. :-) Andererseits finde ich, dass gerade in den letzten beiden Jahren die Entwicklung von KDE in die richtige Richtung gegangen ist. Zumindest empfinde ich die meisten KDE-Funktionen und ~Komponenten jetzt als sinnvoll und hilfreich. Früher war das anders. Da hatte ich den Eindruck, dass da einfach alles reingestopft wurde, was da war.

Letztendlich ist es Geschmackssache.
Es gibt für alles eine rationale Erklärung.
Außerdem gibt es eine irrationale.

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sape
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Mittwoch 7. Februar 2007, 12:27

Danke für die zahlreichen Posts. Hab eine Umfrage hinzugefügt.

lg
Leonidas
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Mittwoch 7. Februar 2007, 13:02

jens hat geschrieben:Allerdings sind IMHO viele KDE Programme umfangreicher/besser.
Mal sehen was ich in meiner Liste von Programmen habe (deren Windows-Ports ich teilweise auch schon verwendet habe, weil sie einfach gut sind):
  • Firefox
  • XChat
  • Sylpheed-Claws
  • Gajim
  • SciTE
  • gvim
  • Pan
  • GIMP
  • evtl. noch Quod Libet
Das sind alles GTK-Programme die wie ich finde, den KDE-Alternativen überlegen sind. Klar, KDE hat sicherlich auch einige gute Programme (Konqueror ist nicht schlecht, aber dafür die ganzen KDE-Libs-installieren?) und mit einigen Programmen bin ich sowieso nicht vollständig glücklich, weil es weder Qt noch GTK-Alternativen gibt. Zum Beispiel foobar2000.. vielleicht kann man ja Quod Libet um eine foobar2000-UI-Emulation erweitern, ist ja immerhin in Python geschrieben.
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ryu
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Mittwoch 7. Februar 2007, 13:45

Ich nutze Ubuntu, da ich mich mitlerweile an die Oberfläche gewöhnt habe, und sie auch recht schick finde. Und es gibt alles was ich brauche in GTK.
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Luzandro
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Mittwoch 7. Februar 2007, 13:47

Grundsätzlich ist mir die Philosophie von Gnome eigentlich lieber, aber irgendwann habe ich dennoch auch wieder einmal KDE ausprobiert, da ich doch immer einige Programme davon verwende und bin bis jetzt dabei geblieben. So gibt es für mich bspw. eigentlich keine Alternativen für Amarok, k3b oder kile. Konqueror ist wohl auch einer der besten Dateimanager, die du bekommen kannst und beherrscht so ziemlich jedes Protokoll, das du brauchst (und die Treemap mit der Dateigrößenansicht ist äußerst praktisch). Auch kpdf, kate/kdevelop finde ich besser als die gtk-Alternativen (und für den vi brauche ich kein GUI - oder besser gesagt habe ich es noch nie probiert...).
Yakuake ist auch so ein kleines, feines Tool, auf das ich nicht mehr verzichten will und wo ich damals nichts äquivalentes gefunden habe. Opera verwendet ebenfalls die qt-libs.
Andererseits verwende ich auch noch gtk-Applikation wie gimp oder gaim..
Letztendlich ist es Geschmackssache.
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jens
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Mittwoch 7. Februar 2007, 13:54

Kann es sein, das k3b fast das einzige Programm ist, welches nach dem brennen die Daten auch vergleichen kann? Siehe http://forum.ubuntuusers.de/topic/63494/

Was mich bei GNOME stört: Im "Speichern" Dialog von GNOME hätte ich gern den "Ordner-Browser" immer direkt aufgeklappt und größer. Siehe: http://forum.ubuntuusers.de/topic/65844/

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Mittwoch 7. Februar 2007, 14:21

Luzandro hat geschrieben:Grundsätzlich ist mir die Philosophie von Gnome eigentlich lieber,
Mit der Philosophie dieser Software hab ich mich noch nicht befasst. Ist die wichtig? Wie ist die denn?

edit: was mich übrigens ein wenig stört, ist dieser Ubuntuismus. Letztlich hat es doch gar nichts mit Ubuntu zu tun, sondern geht es einfach um die Frage: KDE oder GNOME.
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Luzandro
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Mittwoch 7. Februar 2007, 15:26

Ein wenig überspitzt:
Whereas KDE policy is "if you find an empty space durink one sekond, add a useless feature or somethink very irritatink that starts with K. The ikon must be shiny and rotatink," the GNOME policy is the opposite: "if you find a feature, it might confuse a user, so remove it."
Gnome legt viel Wert auf Usability und möglichst einfache, konsistente GUIs - manche Entscheidungen sind dabei zwar nicht immer nachvollziehbar, wie z.B. den Spatialmode vom Nautilus als Standard zu machen (wobei man das Anfangs glaube ich auch nur in der gconf ändern konnte), aber generell gelingt das denke ich nicht so schlecht und ein frisch installiertes Gnome ist in meinen Augen besser zu bedienen als ein KDE, wo ich mich zuvor immer erst einmal durch einen Haufen unübersichtlicher Menüs wühlen muss um es meinen Bedürfnissen anzupassen (hängt natürlich auch davon ab, inwieweit das ganze von der jeweiligen Distribution vorkonfiguriert ist)

Hier ist auch ein recht interessanter Artikel über gutes user interface design und das "Problem" der Preferences: http://ometer.com/free-software-ui.html
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birkenfeld
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Mittwoch 7. Februar 2007, 15:33

Dann lieber noch Vim 7 als Windows 7.

http://pythonic.pocoo.org/
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Mittwoch 7. Februar 2007, 16:23

Ja, da hatte ich eher das gegenteilige Problem. Ich hab mich durch GNOME-Menüs geklickt und das, was ich gesucht hab, meist nicht gefunden. Übersichtlich sind sie ja, aber spärlich bestückt eben auch. Wie gesagt: da bin ich dann gleich bei windowmaker. Das ist dann noch dazu rasend schnell.

edit: Ich mag da, offen gesagt, auch nicht abstimmen. Das ist, wie schon erwähnt, Geschmackssache. Selbst wenn nur 1% KDE bevorzugen, wird mich das in meiner Einschätzung nicht beeinflussen und sollte es auch Dich nicht, sape.
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Mittwoch 7. Februar 2007, 17:06

Ursprünglich fing ich mit KDE an (Version 1. nochirgendwas), damals auf SuSE 6.4 oder so... Dann KDE2, und am Anfang auch mal KDE3...

Aber dann bin ich voll und ganz zu GNOME gewechselt, seit Version 2 ist das genial, hat genau das was man braucht, und die Defaultconfig von Ubuntu ist wirklich brauchbar.

Gerade für viele bekannte von mir die nur ein bischen Internet surfen, und mal nen Text drucken machen ist Ubuntu genau richtig... Einmal eingerichtet, und nie wieder Probleme gehabt. Wenn ich da noch an die Zeiten dran denke wo die noch WinXP/Luna hatten.. um gottes willen...

Achja, meine Lieblings GNOME/GTK+ Programme:
-Rhythmbox
-GVIM
-Gnome-Terminal
-Gimp
-inkscape

mfg Betz Stefan
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