Smart Home Studie

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
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Leonie
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Mittwoch 27. Mai 2020, 15:59

Hallo Leute!

Ich arbeite an der Hochschule Ruhr West in der Informatik und forsche zu Smart Homes.
Gerade haben wir eine Umfrage laufen, in der ein Smart Home gezeigt wird, das mit Machine Learning Mechanismen trainiert wird und erfragt wird, wie man dies wahrnimmt.

Da ich gerne vergleichen würde, ob Menschen mit viel technischem Hintergrundwissen dabei anderes zusagt als Laien, wäre es sehr nett, wenn ihr teilnehmen könntet.
https://www.soscisurvey.de/SmartHomeTraining/

Ich stehe in keiner Verbindung mit irgendeiner Firma oder verfolge kommerzielle Interessen.
Falls ihr Fragen oder Kommentare habt, schreibt mir gerne.

Vielen Dank schon im Voraus!
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DeaD_EyE
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Mittwoch 27. Mai 2020, 17:33

Ich bin sehr froh, dass es immer noch mechanische Schalter gibt, die nicht "smart" sind.
Immerhin haben wir jetzt die glückliche Situation, dass vieles Quelloffen ist und kein Haufen Geld kostet wie z.B. KNX (früher EIB).

Gibt es bedarf für didaktische Systeme? Falls ja, einfach eine PN schreiben.
Öffentlich mache ich keine Werbung und in der Regel läuft das über Ausschreibungen, bei denen sich auch die Konkurrenz bewirbt.
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Leonie
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Donnerstag 28. Mai 2020, 11:34

Ich verstehe nicht ganz, was Sie sagen wollen.
__deets__
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Donnerstag 28. Mai 2020, 11:49

Leonie hat geschrieben:
Donnerstag 28. Mai 2020, 11:34
Ich verstehe nicht ganz, was Sie sagen wollen.
Dem schließe ich mich an 🤔
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DeaD_EyE
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Donnerstag 28. Mai 2020, 11:59

Ich hoffe, dass die Frage nicht bezüglich KNX (EIB) galt:
KNX ist ein Feldbus zur Gebäudeautomation. Auf dem Markt der Gebäudeautomation ist KNX der Nachfolger der Feldbusse Europäischer Installationsbus, BatiBus und European Home Systems.
Folgendes Szenario:
Sie betreten einen Raum und nichts passiert. Das Licht geht nicht an und Lichtschalter gibt es auch nicht mehr.
Wie bekommen Sie jetzt das Licht an? In die Hände klatschen? Fehlt die Autorisierung? Was könnte das Problem sein?

Irgendwann ist der Punkt erreicht, dass man den Überblick verliert und nicht mehr versteht, wieso etwas nicht funktioniert.
Ist es die Netzwerkverbindung? Ist der Server abgestürzt, liegt es am Treiber der Grafikkarte oder ist es ein Bug in der Software?
Möglicherweise liegt es auch an der Luftfeuchtigkeit.

Bei einem einfachen Schalter ist der Aufwand der Fehlersuche sehr gering. Das schaffen sogar Elektriker im 1. Ausbildungsjahr.
Wenn es sich um einen "smarten" Schalter handelt, kann schon mehr als ein Fehler gleichzeitig auftreten.

Das war jetzt nur ein Beispiel mit einem Schalter. Wir wissen ja, dass es noch etwas mehr Peripherie gibt.
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__blackjack__
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Donnerstag 28. Mai 2020, 12:14

@DeaD_EyE: Die Frage ist wohl eher warum Du das alles hier erzählst. Was hat das mit der (An)Frage im ersten Beitrag zu tun? Ich vermute sehr stark das „Falls ihr Fragen oder Kommentare habt […]“ sich auf die Umfrage/Studie bezog und hier nicht ein allgemeines Laberthema über Smart Homes eröffnet werden sollte. *Das* kann man im Offtopic-Unterforum ja auch gerne machen, aber eher in eigenem Thema, würde ich sagen.
long long ago; /* in a galaxy far far away */
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DeaD_EyE
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Donnerstag 28. Mai 2020, 17:00

Ich wollte lediglich daran erinnern, dass es Leute gibt, die die Hardware installieren müssen und ggf. auch Wartung vornehmen oder macht das jetzt neuerdings jeder selbst?
Der Elektroinstallateur von nebenan kann das definitiv nicht. Die haben schon Probleme mit KNX.

Aber offensichtlich scheint das niemanden zu interessieren. Weitermachen :-D
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Leonie
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Freitag 29. Mai 2020, 16:48

Hallo DeaD_Eye,

in meiner Studie fokussiere ich mich auf eine bestimmte Fragestellung. Das ist in der Forschung notwendig, denn erstens, wenn man sämtliche Aspekte eines Smart Homes in einer Studie behandeln würde würde diese wie man sich vorstellen kann ausufern und unendlich lang werden und zweitens wüsste man nicht mehr welche Einschätzung der Teilnehmer:innen auf welchen Aspekt zurückzuführen ist. Daher ist die Installation von Hardware und die Möglichkeit über verschiedene Schnittstellen zu steuern hier nicht thematisiert.

Aber davon ab, was meintest Du mit didaktischen Systemen?
Sabri
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Donnerstag 11. Juni 2020, 20:35

Interessante Studie. Danke!
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DeaD_EyE
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Sonntag 14. Juni 2020, 07:09

Didaktische Systeme im Automatisierungsbereich meinte ich. Hat aber nichts mit einem SmartHome zu tun.
SPS-Programmierung, Robotik, Aktoren, Sensoren, IoT, Feldbussysteme und irgendwas braucht man ja, um sein SPS-Programm auszuprobieren.
Alles, das in der Industrie eingesetzt wird, um Prozesse zu automatisieren.

Kann z.B. so aussehen: https://photos.google.com/share/AF1QipN ... J0Tk1hT0Z3
Ich glaube, die Anlage steht in der HAW. Das war noch beim Aufbau und auf dem Foto fehlt der Käfig um den Roboter. Nur Kollaborative Roboter dürfen außerhalb eines Käfigs arbeiten.

Das kann man entweder rein virtuell machen (nicht so gut) oder halt an echten mechatronischen Systemen, die irgendwas in der Realität machen.

Dank ML haben wir jetzt noch einen Spezialbereich für Automatisierer.
Mit ML kann man z.B. vorhersagen, wann ein Elektromotor einen Lagerschaden bekommt, in dem man z.B. die Vibration, Rotationsgeschwindigkeit und Temperatur erfasst und auswertet.
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Py_thon
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Montag 14. September 2020, 18:15

Hallo,

bin auch sehr am Thema Smart Home interessiert. Lässt sich mit ein wenig vorwissen ja relativ viel selbst programmieren.
Deine Studie hört sich auch sehr interessant an. Am Liebsten hätte ich bei mir zu Hause alles miteinander verknüpft und smart gesteuert. :)
Hier habe ich eine Seite gefunden, die über Smart Home Möglichkeiten schreibt, vielleicht interessiert euch das auch: [gelöscht]

LG
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Pythonfan1703
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Freitag 25. September 2020, 19:58

Hallo,

ich bin ebenfalls an dem Thema Smart Home interessiert. Die oben angeführte Studie ist sehr informativ, auch ich konnte für mich neue Erkenntnisse mitnehmen. Ich freue mich über einen weiteren Austausch zum Thema "Smart Home".
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DeaD_EyE
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Samstag 26. September 2020, 17:35

Für Hacker mit bösen Absichten ist das auch sehr interessant.
Man kann irgendwelche Menschen ärgern und es erschließen sich neue Datenquellen.

Je mehr davon auf dem Markt ist, umso mehr Angriffe wird es geben.

Wie z.B. SmartCities durch Hacker unterwandert werden, kann man hier nachlesen: https://www.heise.de/news/Data-Cities-W ... 13295.html

Hoffentlich wird es nicht so extrem, wie ich mir das momentan vorstelle.
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