Vor 25 Jahren.....

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ThomasL
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Dienstag 30. April 2019, 13:50

Interessanter Artikel, mir wurde ganz sentimental beim Lesen.

Am 29. April 1994 meldete die Computerfirma Commodore, Hersteller der legendären Heimcomputer C64 und Amiga, Insolvenz an.
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 09125.html

Ich hatte mal als Aussteller auf einer Atari-Messe die Gelegenheit mich mit Herrn Tramiel, damals Chef von Atari, zu unterhalten.
War ein sehr freundlicher Mann. Er ist immer ganz normal über die Messen geschlendert, einmal war auch seine Frau dabei.
Ich bin Pazifist und greife niemanden an, auch nicht mit Worten.
Für alle meine Code Beispiele gilt: "There is always a better way."
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Dienstag 30. April 2019, 13:59

94 schon? Krass. Da hatte ich gerade mal meinen ersten AGA-Chipsatz 1200er. Das war auch mit ein Grund, warum Commodore IMHO abgeschmiert ist: die Dinger haben zu viel Wert auf Abwaertskompatibilitaet und zu wenig auf schnelle, neue Grafik die pixelweise modifiziert werden konnte gelegt. Als Konsequenz wurde der AMIGA bei Titeln wie Wing Commander, DOOM etc. nicht mehr beruecksichtigt.

Eine wirklich tolle Serie zu den Hintergruenden des ATARI/AMIGA Kampfes ist diese Blog-Serie: https://www.filfre.net/2015/03/the-6800 ... -lorraine/
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DeaD_EyE
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Donnerstag 2. Mai 2019, 08:54

Schlimme Zeit... da gab es noch kein Python.

Jetzt stellt euch mal vor, man würde euch in die Vergangenheit schicken und ihr müsstet mit Python 2.2 oder so arbeiten, habt aber noch die Erinnerung an Python 3.x
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__blackjack__
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Donnerstag 2. Mai 2019, 09:20

Doch, da gab es bereits Python 1.x und das hätte ich damals auf meinem DOS-Rechner auch laufen lassen können, denn eine DOS-Portierung gab es damals auch noch. :-)

Ein Python 3 würde man dagegen auf einem DOS-Rechner wahrscheinlich eher nicht laufen lassen wollen, wenn es denn noch eine Portierung gäbe, oder es überhaupt dort laufen würde. Da war QBasic, TurboPascal/BorlandPascal, und Assembler schon ganz okay, damals. Und für Leute die das nötige Kleingeld übrig hatten Watcom C.

Um nicht ganz vom Commodore-Thema weg zu kommen: eine Amiga-Portierung gab es damals auch. :-)
“Programmieren ist ein Hobby, bei dem es einen riesigen Baumarkt mit quasi jedem Bauteil und Werkzeug und fast immer kostenlos gibt. Ob man deswegen in der Lage ist einen Kölner Dom zu bauen ist eine andere Frage. Arbeit steckt auf jeden Fall drin ;).” — Greebo, forum.ubuntuusers.de
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Donnerstag 2. Mai 2019, 09:49

Ich hab mit 1.X angefangen (Ende der 90iger), doch dann kam 1.5, und das war ein riesen Schritt nach vorne. Ich *meine* da waeren die new-style-classes eingefuehrt worden, aber das muesste ich jetzt nachschauen. Auf jeden Fall erinnere ich mich noch sehr genau an meinen ersten Abend den ich bei nem Kumpel auf Arbeit damit verbracht habe, Python zu lernen. Es war Liebe auf das erste list-append ;)
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__blackjack__
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Donnerstag 2. Mai 2019, 10:05

Aus der README von 1.5 (31. Dezember 1997):
What's new in this release?
---------------------------

There's a loooong list of changes since release 1.4 in the file
Misc/NEWS. Some highlights:

- It's much faster (almost twice for the Lib/test/pystone.py benchmark.)

- There is now an assert statement: ``assert <condition>'' or ``assert <condition>, <errormessage>''. It raises AssertionError if the condition evaluates to false. The default error message is empty; the source text of the assertion statement is printed as part of the traceback.

- There is now built-in support for importing hierarchical module names (e.g. "import spam.ham.eggs"); ni is declared obsolete. Note that the built-in package support is somewhat simpler (no __ and __domain__) and differs in one crucial aspect: __init__.py is required, and loaded in the package's namespace instead of as a submodule. For more information, see http://grail.cnri.reston.va.us/python/e ... kages.html.

- The new "re" module (Perl style regular expressions) is here. It is based on Philip Hazel's pcre code; the Python interfaces were put together by Andrew Kuchling, Tim Peters and Jeffrey Ollie. The regex module is declared obsolete.

- In support of the re module, a new form of string literals is introduced, "raw strings": e.g. r"\n" is equal to "\\n".

- All standard exceptions and most exceptions defined in standard extension modules are now classes. Use python -X to revert back to string exceptions. See http://grail.cnri.reston.va.us/python/e ... tions.html for more info.

- Comparisons can now raise exceptions (previously, exceptions occuring during comparisons were swept under the rug).

- New dictionary methods: .clear(), .copy(), .update(), .get(). The first two are obvious; d1.update(d2) is equivalent to the for loop ``for k in d2.keys(): d1[k] = d2[k]''; and d.get(k) returns d[k] if it exists and None (or the optional second argument) if not.

- There is a new regression test harness, which tests many more modules. (To run the tests, do "import test.autotest".)

- The interpreter is much smarter about the initial value for sys.path; you can control it easier using $PYTHONHOME (see the usage
message, e.g. try ``python -h''). In most situations, the interpreter can be installed at an arbitrary location without having to recompile.

- The build process now builds a single library (libpython1.5.a) which contains everything except for the main() entry point. This makes life much easier for applications that embed Python.

- There is much better support for embedding, including threads, multiple interpreters(!), uninitialization, and access to the global interpreter lock.

- There is a -O option that removes SET_LINENO instructions, assert statements and code prefixed with ``if __debug__: ...''. (It still
only makes a few percent difference, so don't get all worked up about this.)

- The Grand Renaming is completed: all linker-visible symbols defined by Python now have a "Py" or "_Py" prefix, and the same is
true for most macros and typedefs.
“Programmieren ist ein Hobby, bei dem es einen riesigen Baumarkt mit quasi jedem Bauteil und Werkzeug und fast immer kostenlos gibt. Ob man deswegen in der Lage ist einen Kölner Dom zu bauen ist eine andere Frage. Arbeit steckt auf jeden Fall drin ;).” — Greebo, forum.ubuntuusers.de
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Donnerstag 2. Mai 2019, 10:35

Neat. Vielleicht war es auch die 2.0, welche uns new-style-classes brachte. Die kam definitiv kurz spaeter.

Auf dem AMIGA hingegen habe ich erstmal nur Assembler programmiert. Nee watt war datt schoen. Spaeter dann in der Uni MAXXON C++, bis der erste PC mit Linux daher kam.
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