Atom Editor...

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
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jens
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Freitag 26. Juni 2015, 13:57

Habs in den news gelesen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 29707.html

Deswegen mal heruntergeladen bei https://github.com/atom/atom/releases und ausprobiert.

Ganz nett, die "Verlinkung" nach github und die git anzeigen...

Aber so richtig brauchbar erscheint mit das nicht:
* scheint nicht gerade resourcen schonend zu sein
* hab nicht gefunden, wie man Python-Skript ausführt oder eine Python Console öffnet (noch nicht implementiert?!?)
* sowas wie "git commit" gibt es auch noch nicht?!?

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anogayales
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Freitag 26. Juni 2015, 20:27

Um Skripte auszuführen hat atom.io folgendes zu bieten

https://atom.io/packages/script

Grüße,
anogayales
DasIch
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Freitag 26. Juni 2015, 22:26

All diese Features soll dieser Editor ja auch gar nicht haben, vim und emacs kommen schliesslich auch ohne aus. Dafür gibt es ein Plugin System dass es erlaubt solche Features hinzuzufügen.

Ansonsten ist Atom natürlich fundamental ineffizient.
nomnom
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Sonntag 28. Juni 2015, 00:40

Ich finde an Atom ja etwas obskur, dass die Leute die Idee hatten, ’nen Editor zu programmieren, der seinen eigenen Webbrowser mitbringen muss. WTF?
BlackJack

Sonntag 28. Juni 2015, 11:43

@nomnom: Vielleicht ehemalige Emacs-Nutzer die es gewohnt sind das der Editor alles kann. ;-)
DasIch
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Sonntag 28. Juni 2015, 18:05

Ein guter Editor der stark und leicht erweiterbar sein soll ist schon recht komplex. Effektiv stehen da vim und emacs alleine dar und beide sind schon Jahrzehnte alt. Einen vergleichbaren Editor komplett neuzubauen würde sehr lange dauern und höchstwahrscheinlich scheitern. Einen neuen Editor auf einem Webbrowser aufzubauen, der diese schwierigen Probleme schon mehr oder weniger löst macht da schon Sinn.

Die Frage ist natürlich ob der Vorteil auf einem Webbrowser aufzubauen die Nachteile im Bereich Performance und Speicherverbrauch ausgleichen kann.
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pixewakb
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Sonntag 19. Juli 2015, 14:34

Ich würde das anders sehen: Google ist ein Internetkonzern und bringt auch einen Browser; github ist eine Plattform für die Zusammenarbeit von Entwicklern und möchte halt auch gern Zugriff auf den Editor haben, den die Entwickler einsetzen. Ich denke, da geht es "mehr" um Kontrolle und Absicherung, denn um das Projekt "Browser" oder "Editor".
DasIch
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Sonntag 19. Juli 2015, 14:44

Es gibt zu viele Editoren als dass Github auch nur annährend in der Lage wäre jemals irgendeine Form der Kontrolle gewinnen könnte und Absicherung, wovor denn?

Browser gibt es nur wenige, Browser Engines nur 4 und bevor Google Webkit geforkt hat waren es nur 3, 2 in der Hand von Google Konkurrenten.
Leonidas
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Mittwoch 22. Juli 2015, 23:59

Auf mich wirkt Atom nur wie "let's reinvent the world… in JS!". Passend dazu war er als ich ihn das letzte mal vor einigen Monaten gestartet hab, so kaputt dass man ihn locker als unbrauchbar ansehen kann — passt also gut in die Tradition der typischen JavaScript-Software.
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