Django Vs. Ruby on Rails

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
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Jean-P.
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Freitag 24. Februar 2012, 23:34

Aber Django ist doch gerade erst in der Version 1.3 bis 1.5 wird es noch mindestens 2 Jahre dauern oder nicht?

Wenn Django nächsten Monat Python 3.2 nutzen würde dann würde ich auch nicht umsteigen aber so :K
kotz...
BlackJack

Samstag 25. Februar 2012, 00:08

@Jean-P.: Wie kommst Du auf zwei Jahre? Wie der Release-Zyklus aussieht ist in der Dokumentation beschrieben.

Und noch einmal die Frage: Was bringt Dir Python 3.2 für Vorteile? Vor allem im Angesicht der Nachteile die man damit (noch) hat?
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/me
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Samstag 25. Februar 2012, 00:22

apollo13 hat geschrieben:
Jean-P. hat geschrieben:FUD, im Trollen bist du aber ziemlich gut muss man dir lassen.
Das ist kein Trollen. Das ist der Versuch die eigene Unerfahrenheit gedanklich wegzuschieben indem die Probleme auf das Werkzeug abgewälzt werden.

Sein Problem ist im übertragenen Sinne, dass er Dübel in die Wand bekommen will und jetzt einen Hammer gegen den anderen austauscht.
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Jean-P.
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Samstag 25. Februar 2012, 01:33

Ne ich will einfach kein Python 2.x lernen weiß auch nicht warum mir wäre Pyython 3.2 lieber,
ist einfach so habe es anderes versucht fühle mich aber ganz unwohl dabei eine Technik zu nutzen,
wenn ich weiß es gibt schon eine bessere und ich bin damit nicht alleine:
http://www.golem.de/1103/82281.html
Schaut euch beide Themen an,
und anders gesagt ich soll jetzt das veraltete Python 2.x lernen nur weil Django es nicht schafft es auf die neuere und bessere Version 3.2 zu portieren :twisted:
kotz...
BlackJack

Samstag 25. Februar 2012, 01:56

@Jean-P.: Python 2.7 ist nicht veraltet. Das ist eine offizielle und aktuelle Python-Version. Wenn Python 3.x für den Web-Bereich die bessere Technik wäre, dann gäbe es auch schon mehr Unterstützung dafür, beziehungsweise die vorhandene wäre schon früher da gewesen. Du verwechselst hier Ursache und Wirkung. Es ist nicht so, dass Django da etwas nicht schafft, sondern dass Python 3.x in den wichtigen Modulen anfangs massive Probleme mit der Umstellung von Bytes nach Unicode hatte, was Web-Programmierung erst einmal extrem erschwert hat.

Wenn Du kein Python 2.x lernen willst, wie hast Du Dir denn dann eigentlich Django gründlich angeschaut um Dir eine Meinung darüber bilden zu können!? Das bestätigt doch nur wieder, dass Du hier nur heisse Luft absonderst.

Du willst überhaupt nichts lernen, weder Python 2.x noch 3.x und nach eigenen Angaben auch Ruby nicht.
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jbs
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Samstag 25. Februar 2012, 01:59

ruby in rails ist fiiel besser weil das ist j aallleine schon 1.9 und django erst 1.4 da ist doch klar das rails besser ist das gibts ja auch länger
ich will doch das original haben und nicht die kopie weil dann hab ich ja auch immer die neuen guten sachen die raus kommen und django dann quasi erst später hat
[url=http://wiki.python-forum.de/PEP%208%20%28%C3%9Cbersetzung%29]PEP 8[/url] - Quak!
[url=http://tutorial.pocoo.org/index.html]Tutorial in Deutsch[/url]
Leonidas
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Samstag 25. Februar 2012, 04:53

jbs, deine Beiträge in diesem Thread ist allesamt köstlich. Wird ja immer besser.

Nun, zu dir Jean-R. Ich bin um ehrlich zu sein nicht sicher ob du trollst oder einfach so inkompetent bist. Dein "Vergleich" zwischen Django und Rails ist so lückenhaft, dass es schwer fällt zu sagen ob das überhaupt ein vergleich ist oder ob du da nur einfach zufällige Wörter der iPhone-Autokorrektur in deinen Beitrag übernommen hast. Zudem es auch in sich nicht stimmig ist. Du freust dich dass sie Ruby 1.9 nutzen, aber kannst laut eigener Aussage kein Ruby. Und wir wissen dass du auch nicht genug Python kannst um eine Aussage zu 2.x und 3.x zu machen.

Es gibt durchaus Sachen die ich in Rails gut finde, wie etwa dass sie jetzt CoffeeScript integriert haben. Oder andere Sachen. Aber es gibt auch Sachen die ich in Django besser gelöst habe, so bin ich etwa kein großer Fan von Scaffolding.

Und klar, wenn dir Ruby on Rails zusagt, bitte nutze das doch, wenn du nen "besseren" Server für 1€ mehr findest dann ist das schön für dich und wird dich sicher niemand umzustimmen versuchen. Die Rails Community soll ja auch ganz ok sein, also im Fall von Problemen kannst du dich sicher auch dort hin wenden. Aber verschone uns von deiner Überzeugungsarbeit zu Rails, denn damit blamierst du dich nur.

Niemand hat gesagt, dass die Nummer 1 Python ist, nämlich aus dem Grund da ja Clojure die Nummer 1 ist, was sonst. SCNR ;)
My god, it's full of CARs! | Leonidasvoice vs Modvoice
BlackJack

Samstag 25. Februar 2012, 10:01

@Leonidas: So ein Quatsch! Maschinensprache ist die Nummer 1! Nur damit kann man Programme schreiben, die wirklich effizient laufen, ohne den ganzen Ballast den die sogenannten modernen Sprachen mitbringen. Da weiss man ja nie was der Compiler für einen Unsinn aus dem Quelltext macht, sofern die Sprache überhaupt in Maschinencode übersetzt wird, und nicht unendlich langsam und kompliziert Bytecode interpretiert wird. Was für eine Verschwendung und ein „Bloat” sondergleichen!!1! Ich habe gehört für Weicheier, die sich die Bytewerte für die Befehle und den Aufbau der Maschinen-Instruktionen nicht merken können, gibt es sogar Programme um die Befehle in einer Art Kurzform schreiben zu können, wo sich das Übersetzungsprogramm dann um den Aufbau der Befehle und die Adressberechnung kümmert. Damit wäre Maschinensprache dann sogar etwas für Einsteiger. :twisted:
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Samstag 25. Februar 2012, 17:52

BlackJack hat geschrieben:@Leonidas: So ein Quatsch! Maschinensprache ist die Nummer 1!
Das ist natürlich dummes Zeug und stellt die Technik, statt die Information in den Vordergrund. Im Endeffekt dreht sich alles um Daten und daher kann der Kern des Systems nur ein Datenbankmanagementsystem sein. Programme sollte man somit ausschließlich in PL/SQL im Kontext einer Oracle-Datenbank laufen lassen.

Ich habe übrigens ein System mit einem in VB6 geschriebenen Client, der sich mit einer Oracle-Datenbank unterhält, die via PL/SQL eine Java-Routine aufruft, die einen SOAP-Request an einen Java-Application-Server schickt der das ganze an eine Message-Queue weiterreicht die dann mit weiteren Backend-Systemen redet die ich nicht mehr genau kenne. Replies kommen auf dem gleichen Weg zurück. Die Daten werden dabei quer durch die Republik geschickt und mich wundert es immer wieder, dass Antworten im Regelfall in höchstens einer Sekunde da sind.
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snafu
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Samstag 25. Februar 2012, 18:06

Warum überhaupt Linux nutzen, wenn Windows doch das Original ist? All die anderen Dinger, selbst Unix, haben doch nur von Bill Gates abgeguckt. 8)
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Jean-P.
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Samstag 25. Februar 2012, 18:58

Habe mich jetzt lange über Django informiert,
wie sicher ist es denn das Django noch in diesem Jahr Python 3 nutzt?

Wenn Django noch dieses Jahr Python 3 nutzt würde ich bei Python bleiben,
dann könnte ich mir alle Zeit der Welt mit dem lernen von Python 3 lassen,
und dann Django nutzen.

Python gefällt mir viel besser als Ruby,
nur will ich Python 3 nutzen, aber wenn Django erst im nächsten Jahr auf Python 3 läuft,
müsste ich Ruby on Rails benutzen :?
kotz...
DasIch
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Samstag 25. Februar 2012, 19:23

Es gibt schon einen Python 3 Port für Django, es gibt nur noch kein entsprechendes Release. Allerdings ist auch dass nicht wirklich interessant weil die meisten Libraries im Web Bereich allgemein und für Django im speziellen Python 3 noch nicht unterstützen.

Python 3 ist aber ohnehin noch recht uninteressant und ich bezweifle dass sich daran in den nächsten Jahren etwas wesentlich ändert. Was bei PyPy passiert mit Python 3 Unterstützung, Numpy und STM ist wesentlich interessanter.
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Samstag 25. Februar 2012, 19:28

DasIch hat geschrieben:Python 3 ist aber ohnehin noch recht uninteressant und ich bezweifle dass sich daran in den nächsten Jahren etwas wesentlich ändert. Was bei PyPy passiert mit Python 3 Unterstützung, Numpy und STM ist wesentlich interessanter.
Das glaube ich nicht. Sobald Django auf Python 3 läuft werden alle Libraries portiert bzw. neue Libraries entstehen. Ich behaupte jetzt mal, dass bis Ende 2014 die Mehrheit auf Python 3 umgestiegen ist.
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snafu
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Samstag 25. Februar 2012, 19:54

Ich denke, es gibt durchaus ein Interesse bei den Projektautoren, ihre Klamotten auf Python 3 zu portieren. Ein wesentlicher Hinderungsgrund waren bisher IMHO die bekannten Bytes-/Unicode-Probleme. Diese dürften aber spätestens mit Python 3.3 weitesgehend behoben sein.

Ist ja zudem nicht so, dass die Entwicklung im 3.x-Zweig völlig stehen geblieben wäre. Gut, man kann immer sagen, dass es einem zu wenig Verbesserungen zum Wechseln gibt. Das könnte man aber genau so bei Python 2.6 vs. Python 2.7 sagen. Es kommen halt mit jedem Release ein paar Änderungen/Verbesserungen hinzu, sodass sich allmählich vom 2.x-Zweig entfernt wird. Warum sollte man sich demgegenüber völlig sperren?

Bei einer generellen Ablehnungshaltung tut man so, als sei Python ein Rückschritt/Fehler, der vermieden werden müsste. Dem ist aber meiner Meinung nach keinesfalls so. Python 3 ist der Schritt in die richtige Richtung und sollte langfristig so angenommen und unterstützt werden. :)
Zuletzt geändert von snafu am Samstag 25. Februar 2012, 19:57, insgesamt 1-mal geändert.
EyDu
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Samstag 25. Februar 2012, 19:57

Warum klammerst du dich eigentlich so an die Unterstützung von 3.x? In welchen Punkten glaubst du denn, dass 3.x besser ist als die aktuelle zweier Version und warum ist 2.x dem aktuellen Ruby unterlegen? Und viel wichtiger: Sind diese Bereiche für dich überhaupt relevant? Versuche deine Entscheidung auf Fakten zu treffen und nicht auf willkürlich gewählten Versionsnummern.
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