Review: Kindle 3

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
Nebelhom
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Freitag 4. März 2011, 11:07

Das mit den maximal 2-3 Büchern, die man normalerweise mit sich herum trägt, hebt sich vielleicht alleine dadurch auf, dass man mit so einem Reader einfach mehr mitnehmen *kann*. Man muss weniger darüber nachdenken. Zum Beispiel entfällt bei vielen Studenten die Qual sich die Bücher für den Tag auszusuchen -- man nimmt einfach alle mit. Ob ein Informatik-Student den Cormen in Papierform einpackt, überlegt er sich sehr gut. In anderen Disziplinen gibt es vergleichbare Standardwälzer.
Das streite ich mit Sicherheit nicht. Ich finde die Idee eines e-Book-Readers hervorragend. Besonders bei Fachliteratur fuer Studenten waere auch eine Suchfunktion echt klasse. Ich haette die mir waehrend meines Studiums wirklich manchmal gewuenscht. Im Traum habe ich dann auch an manchen Waelzern nach der Str+F Tastenkombination gesucht. Aber der Preis wird gerade fuer Studenten nicht wirklich erschwinglich sein. Nicht jeder Student hat 150 Euro locker in der Tasche sitzen. Womit wir wieder beim Kostenpunkt werden, der meiner Meinung nach zu hoch ist.

Außerdem, es gibt durchaus eine Reihe frei verfügbarer Bücher. Gerade gestern erst Simply Logical aufgegabelt. Weitere Beispiele die mir jetzt Spontan einfallen (die ich aber nicht alle gelesen habe) wären Accellerando von Charles Stross, The Big U von Neal Stephenson oder die Romane von Cory Doctorow.
Da bin ich evtl. eine Anomalie. Ich lese sehr gerne, aber nur Inhalt, der mich interessiert. Daher wuerde ich mir Buecher besorgen, die mich interessieren und nicht weil sie billig/umsonst sind. Ich wuerde, zum Beispiel, kein Buch von David Eddings kaufen, wenn ich eigentlich eins von Hohlbein will, nur weil das generelle Genre aehnlich ist und das Buch meinetwegen nur 2 euro kostet und das von Hohlbein 15 Euro.
Wenn das Buch natuerlich interessant UND billig ist, dann klar, aber das scheint mir aktuell eher die Ausnahme als die Regel zu sein.


Die genannten Gruende sind alle sehr relevant, nur loesen sie fuer "mich" persoenlich nicht das Dilemma. Ich weiss jetzt nicht inwiefern ich als Konsument der Norm entspreche, weil man ja einfach nur einen Grossteil der potentiellen Kaeufer ansprechen muss, um so ein Produkt rentabel zu machen, aber meiner Meinung nach muesste der e-Book-Reader noch billiger werden und ganz besonders die e-Books, die man kaufen kann auch.
Ich habe den Eindruck, die Buch-Industrie will noch nicht so wirklich, dass sich Ebooks durchsetzen. Oder man hofft, dass Leute die einen EReader kaufen eh genug Geld ueber haben.
Damit koenntest du wohl recht haben. Buecher waren schon laenger noch die einzige Bastion, die dem digitalen Zeitalter getrotzt hat. Von wegen gemuetlich in einem Sessel sitzen oder im Park in der Sonne liegen und ein bisschen schmoekern. Kann sein, dass viele Traditionalisten in der Branche noch taetig sind.
Leonidas
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Freitag 4. März 2011, 11:24

Nebelhom hat geschrieben:
Außerdem, es gibt durchaus eine Reihe frei verfügbarer Bücher. Gerade gestern erst Simply Logical aufgegabelt. Weitere Beispiele die mir jetzt Spontan einfallen (die ich aber nicht alle gelesen habe) wären Accellerando von Charles Stross, The Big U von Neal Stephenson oder die Romane von Cory Doctorow.
Da bin ich evtl. eine Anomalie. Ich lese sehr gerne, aber nur Inhalt, der mich interessiert. Daher wuerde ich mir Buecher besorgen, die mich interessieren und nicht weil sie billig/umsonst sind. Ich wuerde, zum Beispiel, kein Buch von David Eddings kaufen, wenn ich eigentlich eins von Hohlbein will, nur weil das generelle Genre aehnlich ist und das Buch meinetwegen nur 2 euro kostet und das von Hohlbein 15 Euro.
Wenn das Buch natuerlich interessant UND billig ist, dann klar, aber das scheint mir aktuell eher die Ausnahme als die Regel zu sein.
Ich habe schon eine Auswahl Bücher gepostet, die mich auch interessieren würde zu lesen. Bei dir klingt das so als hätte ich hier irgendwelche Ärzteromane zusammenkopiert…

Also ich fand das Kindle 3 mit 150€ ja eigentlich schon echt ziemlich bezahlbar, verglichen mit dem Kindle 2 ($359 bei Einführung). Und es gibt seit dem ersten Kindle den Trend dass die Geräte immer billiger werden. Aber Elektronik ist nunmal nicht so günstig. Eine lumpige PSP kostet 150€, PS3/X360 ~260€, Smartphone 400-500€, Netbook 300€, Notebook 500-1000€. Ich meine sogar ein lumpiges Spiel kann schonmal mit 60€ zu Buche schlagen und das spielt man dann 10-15 Stunden. Dennoch gibt es genug Leute die mehr als eines dieser Geräte haben. Ich bin Student und jetzt mit sicherheit kein Millionär, aber habe einiges davon.

Bücherpreise sind auch eh so eine Sache. Wenn ich für ein 200-Seitiges Fachbuch >30€ zahlen soll und irgendein Groschenroman mit 800 Seiten 7,95€ kostet, dann finde ich da auch irgendwas faul. Zum Glück gibt es Büchereien und Bibliotheken.
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mkesper
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Freitag 4. März 2011, 11:40

Leonidas hat geschrieben:Bücherpreise sind auch eh so eine Sache. Wenn ich für ein 200-Seitiges Fachbuch >30€ zahlen soll und irgendein Groschenroman mit 800 Seiten 7,95€ kostet, dann finde ich da auch irgendwas faul. Zum Glück gibt es Büchereien und Bibliotheken.
Da macht es einfach die Auflage. Das sollte jedoch theoretisch durch die Elektronisierung weiter nivelliert werden, praktisch sehe ich das noch nicht so ganz. Leider wollen die Verlage einfach so weitermachen wie bisher und verweigern das Recht zu lesen. In Bibliotheken gibt es daher auch nur per DRM geschützte ebooks.
Nebelhom
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Freitag 4. März 2011, 11:42

Ich habe schon eine Auswahl Bücher gepostet, die mich auch interessieren würde zu lesen. Bei dir klingt das so als hätte ich hier irgendwelche Ärzteromane zusammenkopiert…
in diesem Fall, entschuldige ich mich dafuer ;). Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass ich nicht einfach mal so was lese, sondern generell gezielt auf bestimmte Titel gehe. In dem Fall nutzt es mir nichts, dass es eine bestimmte auswahl an freien Buechern gibt, weil ich will ja den einen Buchtitel und nicht irgendeinen anderen.
Bücherpreise sind auch eh so eine Sache. Wenn ich für ein 200-Seitiges Fachbuch >30€ zahlen soll und irgendein Groschenroman mit 800 Seiten 7,95€ kostet, dann finde ich da auch irgendwas faul. Zum Glück gibt es Büchereien und Bibliotheken.
Also, ich bin da auch kein Insider, was den Preis von Buechern angeht. Fachliteratur scheint einfach teurer zu sein, weil der Verlag in bestimmten Faellen weiss, dass die Studenten das Buch als Standardwerk benoetigen und somit einen Aufschlag machen koennen.
Interessanterweise gibt es da auch laenderspezifische Unterschiede. Hier als Beispiel der gute alte Clayden (liebevoll auch "the doorstopper" genannt) auf amazon.com und amazon.de. Eigentlich ein Standardwerk fuer organische Chemiker. bei amazon.com $118 und bei amazon.de €37.95 nur so als Vergleich.
Aber Elektronik ist nunmal nicht so günstig.
Dann muessen diese verfluchten e-books guenstiger werden :D
Leonidas
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Freitag 4. März 2011, 11:52

mkesper hat geschrieben:Da macht es einfach die Auflage. Das sollte jedoch theoretisch durch die Elektronisierung weiter nivelliert werden, praktisch sehe ich das noch nicht so ganz. Leider wollen die Verlage einfach so weitermachen wie bisher und verweigern das Recht zu lesen.
Das Argument mit der Auflage finde ich seit dem Aufkommen von Print-on-Demand-Diensten wie lulu ziemlich bescheuert. Technisch ist es keinelei Problem kleine Auflagen zu drucken und offenbar auch noch halbwegs wirtschaftlich. Ok, man muss die Fachlektoren bezahlen, das stimmt, aber bei den Preisunterschieden kommts mir vor als sollte ich als einzelner Buchkäufer die Lektoren persönlich bazahlen. Dann fordere ich aber auch ein persönlich signiertes Exemplar ;)
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Rebecca
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Freitag 4. März 2011, 12:55

mkesper hat geschrieben:In Bibliotheken gibt es daher auch nur per DRM geschützte ebooks.
So wenig ich DRM sonst mag, muss ich sagen, dass ich hier tatsaechlich den Anwendungsfall sehe.
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BlackJack

Freitag 4. März 2011, 17:30

@Rebecca: Wieso? Papierbücher kann man doch auch kopieren? Und das wird/wurde zumindest bei Sachbüchern durchaus gemacht. Ohne dass die Verleger pleite gehen/gingen.
sma
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Freitag 4. März 2011, 17:31

Jeder Content-Anbieter (Musik, Film, Bücher) hat das Recht (und aus derem Selbstverständnis, so scheint es mir, auch die Pflicht) die selben Fehler zu wiederholen und mit völlig unattraktiven Angeboten kombiniert mit einer Kriminalisierung der potentiellen Kunden daher zu kommen. AFAIK gilt nach Auffassung der deutschen Verlage die Buchpreisbindung auch für eBooks, d.h. diese dürfen nicht billiger angeboten werden, als die billigste Print-Ausgabe. Das soll eine "Erosion" der Preise verhindern -- auch wenn das total dem Wertigkeitsgefühl der Anwender widerspricht. Gut, dann kauft eben keiner eBooks. Aber trotzdem klagt die Branche, dass ihre Angebote nicht angenommen werden und stattdessen auf andere Quellen ausgewichen wird.

Ich hatte mir vor einiger Zeit ein paar PDFs bei Pragprog.com gekauft -- schon deshalb, weil ich diese bereits als Beta bekomme und so jeweils den aktuellen Stand habe und das Buch wachsen sehe und auch nicht warten musss, bis das in D bei Amazon verfügbar ist. Außerdem kann ich so mehr Fachbücher immer dabei haben. Selbstverständlich konnte ich mir die selben Bücher kostenfrei als epub laden, jetzt wo ich ein iPad besitze, auf dem sich die Bücher vortrefflich lesen lassen. Einen Kindle habe ich leider (noch) nicht, aber auch dafür würde Pragprog eine Buchversion anbieten. So weit ich weiß, hat O'Reilly den selben Service. Warum nicht auch Blanvalent oder Goldmann oder wie sie alle heißen?

Es war der Ruf nach billigen Büchern. Ich befürchte, der beste Weg wäre, selbst Content anzubieten. Schließlich kann man niemanden direkt zwingen, einen Preis zu reduzieren - höchstens durch Missachtung. Aber vielleicht geht selbst dies nicht, weil man selbst auch nicht zu einem beliebig niedrigen Preis anbieten darf, wenn man das Buch z.B. gleichzeitig über einen Print-on-Demand-Anbieter auch in einer Papierversion anbieten möchte. Dann würde nur Lobbyarbeit helfen, diese IMHO überholte Buchpreisbindung in D aufzuheben.

Stefan
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cofi
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Donnerstag 21. April 2011, 13:24

Der Kindle (Wifi, 3G, kein DX) ist nun auch direkt ueber amazon.de verfuegbar. Leider zu $=€ Konditionen, aber unter dem Strich kommt man trotzdem noch billiger weg als bisher.

Ich hab ihn mir direkt bestellt.
Leonidas
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Freitag 22. April 2011, 15:12

Oh, ist vielleicht deswegen der Grund warum ich irgendwie 22€ oder so von Amazon zurücküberwiesen bekommen habe.
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cofi
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Samstag 23. April 2011, 17:14

Ich muss sagen ich bin sprachlos: Amazon hat es geschafft das Geraet von Donnerstag mittag bis heute Mittag zu mir zu schaffen.

Ich bin absolut begeistert vom Kindle: Das Lesen macht richtig Spass, das Umblaettern geht fix (wenn auch mit einem aeusserst nervigen Flackern, weil es die neue Seite zuerst im Negativ laedt) und allgemein recht gut bedienbar - auch wenn WiFi einrichten mit der Tastatur sehr unangenehm ist.

Der PDF-Reader hat in meiner Version (Kindle 3.1 558700031) Fit-To-Screen und Fit-To-Width, da hat sich also noch einiges getan seit Leonidas Review. Man hat beim Mobi lesen allerdings weit mehr Spass, da sich da Schriftgroesse - ich lese auf der kleinsten, 3 von 8 ist etwa mit normaler Literatur vergleichbar - und das restliche Schriftbild einstellen lassen. Text-To-Speech faellt dann auch weg, aber das hat man bei deutschen Buechern sowieso nicht, was uebrigens erstaunlich gut funktioniert, auch mit von PDF zu mobi konvertierten Buechern.

Die groesste Schwachstelle sehe ich eigentlich im Kindle Store, der im Kindle selbst nur schlecht - verglichen mit einem Rechner - bedienbar ist und von Rechner aus ziemlich unbequem ist, aber vielleicht habe ich da einfach noch nicht den Dreh raus. Er hat uebrigens auch deutsche Gemeinfreie Werke kostenlos im Angebot. Find ich super, aber die sind in der Store uebersicht auf dem Kindle leider nicht als solche zu erkennen, sondern erst wenn man muehsam die Details anschaut :(

So jetzt geh ich mal rausfinden wie ich mir Websites zum Kindle schauen konservieren kann.

P.S: Calibre ist wirklich empfehlenswert.
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cofi
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Sonntag 24. April 2011, 12:13

cofi hat geschrieben:Der PDF-Reader hat in meiner Version (Kindle 3.1 558700031) Fit-To-Screen und Fit-To-Width, da hat sich also noch einiges getan seit Leonidas Review.
Korrektur: Die beiden schliessen sich aus, d.h. wenn man den Kindle widescreen benutzt, hat man nur "Fit-To-Width" zur Verfügung. Bei den Folien mit denen ich das getestet habe hat das einen wunderbaren Effekt: Ich kann alles auf einmal lesen, aber um auf die naechste Seite zu kommen muss ich 2 "Seiten" weitergehen, da der Footer seine eigene Seite bekommt. Aergerlich :(
ete
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Freitag 29. April 2011, 12:36

Hier auch eine begeisterterte Kindle Userin :D Habe den Kindle 3 seit einem halben Jahr und noch nie zuvor soviel gelesen. Liegt aber auch vor allem daran (und das ist für mich der Hauptgrund des Ebooks Readers), dass ich die Schrift vergrössern kann. Ich habe eine Brille, die stark verkleinert und musste mich bei 1000 Seiten Taschenbüchern immer stark quälen. Also für mich ein klarer Vorteil! Ausserdem, wie schon geschrieben, nehme ich den Reader überall mit hin. Wenn es mal irgendwo länger dauert, liest man einfach sein Buch weiter.

Ein weitere Vorteil, ich lese gerne Englische Bücher. Weiss man mal ein Wort nicht, so geht man einfach mit dem Courser dorthin und das Oxford Dictionary wird automatisch als Notiz aufgerufen. Finde ich super hilfreich!

Noch ein Sotware Tip:
http://www.pdftoepub.com/
Liefert bei mir gute Ergebnisse. Hängt aber auch stark vom PDF ab!

Gruss
Stefanie

P.S. Vom Oyo würde ich die Finger lassen. Man liest so gut wie nur negatives, für den gleichen Preis...
http://www.snowflake-sl.info/index.html
gustavl
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Mittwoch 7. September 2011, 13:04

Rebecca hat geschrieben:
Nebelhom hat geschrieben:Da ich auch regelmaessig in paar Tage weg bin, finde ich es natuerlich super, dass ich quasi meine ganze Bibliothek mit mir rumtragen kann und nicht nachdenken muss, worauf ich demnaechst Lust haben koennte. Prinzipiell haben Ebooks natuerlich auch den Vorteil, dass sie auch zu Hause keinen physikalischen Platz wegnehmen (meine Wohnung ist eh nicht so gross) und keine Lieferzeit haben (und ich meinen Nachbarn nicht auf die Nerven falle, wenn sie ein Paket fuer mich entgegennehmen muessen). Ausser meinem Zeit-Abo bin ich bisher aber noch nicht dazu gekommen, mir Ebooks zu kaufen. Beim Zeit-Online-Abo spart man tatsaechlich Geld (nach zwei Jahren haette siech der Kaufpreis des Readers fuer mich amortisiert), aber vor allem kann ich die Zeit jetzt viel bequemer lesen (sie passt nun auf den Fruehstueckstisch und ich kann in oeffentlichen Verkehrsmitteln umblaettern ;-).

Da muss ich zustimmen - wenn man viel unterwegs ist und oft auf Reisen, dann ist es natürlich ein absoluter Vorteil. Ich kann mir nichts unangenehmeres, als zu verreisen und seine Bücher mitschleppen zu müssen und dann Übergepäck zu zahlen. Der Kindle ist mir dadurch wie gerufen gekommen muss ich ehrlich sagen. :) So kann ich, wie du beschrieben hast, alle Bücher, die mir wichtig sind und die ich gerne lese immer bei mir haben. Bis vor kurzem hatte ich ja auch ein riesiges Platzproblem und musste leider ein wenig zurückstecken, was den Buchkauf betrifft und dass ich eigentlich so oft Abstriche machen musste :( nachdem ich meine Wohnung ummelden war und umgezogen bin, habe ich jetzt Gott sei Dank viel mehr Platz und kann meine Lieblingswerke auch in Printformat kaufen aber dennoch kann ich Dank dem Kindle Platz sparen :) und das ist sehr gut! :)
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