OS hin - OS her! Wie siehts bei Euch aus?

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
lunar

Mittwoch 27. August 2008, 17:53

sma hat geschrieben: Da gab es keine emotionale Bindung. Beim Mac ist das anders...
Eine emotionale Bindung zum PC?! Irgendwie bestätigst du gerade das Klischee, welches du eigentlich abstreiten wolltest ;)

Und was die graue Kiste angeht: Wenn's dir nicht gefällt, dann verschönere ihn doch selbst ein bisschen. Mit Klebefolie und hübschen Bildern lässt sich auch ein Standardnotebook in eine Design-Maschine verwandeln ;)

Natürlich ist das zeitaufwendig, aber hey ... das gilt doch für alles, zu dem man emotionale Bindungen hat ;)
Wie das Rendering trotzdem noch abweicht, sieht man in dem Artikel von Leonidas.
Ich habe dich nicht gefragt, ob du lesen kannst. Ich habe ich gefragt, wann du Linux-Font-Rendering das letzte Mal mit eigenen Augen gesehen hast.

Nichts gegen dich, mir geht die Font-Rendering-Diskussion nur auf den Nerv, weil sie oftmals in ihren technischen Niederungen so unendlich weit vom tatsächlich zu beobachtenden subjektiven Empfinden der Nutzer entfernt ist. Nichts für ungut ...
Ansonsten denke ich aber, dass das beste OS für Python Linux ist, da es dort am einfachsten ist, die häufig benötigten Bibliotheken komfortabel nachzuinstallieren. Warum können andere Betriebssysteme etwas wie das Debian-Paketsystem nicht nachbauen?
Windows zumindest hat mit dem Windows-Installer und WUS etwas zwar nicht gleichwertiges, aber doch zumindest grundlegend funktionales. An MS liegt es dann auch nicht, dass die Hersteller von Software sich dem verweigern.
Leonidas
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Mittwoch 27. August 2008, 18:08

lunar hat geschrieben:
sma hat geschrieben: Da gab es keine emotionale Bindung. Beim Mac ist das anders...
Eine emotionale Bindung zum PC?! Irgendwie bestätigst du gerade das Klischee, welches du eigentlich abstreiten wolltest ;)

Und was die graue Kiste angeht: Wenn's dir nicht gefällt, dann verschönere ihn doch selbst ein bisschen. Mit Klebefolie und hübschen Bildern lässt sich auch ein Standardnotebook in eine Design-Maschine verwandeln ;)
Vor allem bei Laptops sieht es inzwischen auch im PC-Land doch durchaus ok aus. Wenn man einen Mac mit der Kiste die ich 1996 im Schrank stehen hatte vergleiche dann ist das klar. Aber wenn ich meinen Laptop mit einem MacBook vergleiche finde ich den Unterschied nicht mehr so groß. Als Bonus kann ich den Laptop zuklappen und etwas draufstellen, was beim Macbook Air ja manchmal zu gebrochenen Displays führt. Und natürlich gibt es auch noch den Retro-Charme der ThinkPads, die ihr uhm, konventionelles Aussehen mit einer stabilen Verarbeitung wieder wett machen.

Was mir an den Macs gefallen hat, war die Verkabelung innen, wo es nicht wie nach einer Kabelexplosion ausgesehen hat. Andererseits hat Sun das in seinen Sparcstations 1995 auch schon geschafft und mein Embedded-PC hat auch keinerlei Kabelgewirr.
My god, it's full of CARs! | Leonidasvoice vs Modvoice
BlackJack

Mittwoch 27. August 2008, 18:42

Es gibt aber auch genug Leute mit emotionalen Bindungen an graue Windows-Maschinen. Man glaubt gar nicht, was sich da für Hassgefühle aufstauen können. ;-)

Also meinen Desktop-PC verstecke ich nicht unter'm Schreibtisch weil mir die Farbe nicht gefällt, sondern mir ist das aussehen relativ wurscht weil der eh unterm Schreibtisch steht und ich ihn nicht sehe. Das Gehäuse habe ich nach funktionalen Aspekten ausgesucht -- Platz und einfacher Zugang zu den einzelnen Komponenten.
ne0h
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Donnerstag 28. August 2008, 16:06

Hallo,

leider komm ich erst heute dazu zu antworten und auch wollte ich keinrlei OS-Glaubenskrieg auslösen.

Ich versuche einfach mal, einige Antworten zu geben, der Reihe nach.

Also....

@BlackJack
@ne0h: Die Anmerkung mit der Auflösung verstehe ich nicht so ganz? Wie kann man die gleiche Auflösung "nur schlechter" haben? Kann es sein, dass Dir einfach nur die Kantenglättung bei den Schriften nicht gefallen hat? Da alles ausprobiert, was man so einstellen kann?

Nein, das ist nicht mein Problem. Ich merke bei der gesamten Auflösung, dass so ziemlich alles, also alle Icons, alle Schriften, einfach viel grösser, viel klobiger sind. Ich würde mal sagen, dass so alles so ca. 20-30% grösser wirkt als unter Vista. Und das hängt nicht mit der Schriftenglättung oder mit kleineren Symbolen zusammen, der gesamte Desktopbereich wirkt und ist einfach...ja, "klobig" beschreibt es schon ganz gut.

Auch im Firefox ist die Auflösung völlig inakzeptabel.

Bei angenehm kleiner Schrift verziehen sich Bilder auf einer Webseite ins pixlige, stelle ich es so ein dass die Bilder vernünftig dargestellt werden, dann verzieht sich das gesamte Layout einer Seite, weil die Schriften zu gross werden. Das ergibt dann so tolle Effekte, dass eine Bildunterschrift dann plötzlich über drei Zeilen gebrochen wird.

Keine Ahnung ob das Verständlich ist, jedanfalls sind das die Effekte die bei mir auftreten.


@audax
Noch ne Distri-Empfehlung: OpenSuse macht sich bei mir ganz gut.
Unterstützt OpenSUSE denn die aktuellen ATI Grafikkarten? Hab dazu nicht viel finden können.



@burli
Also ich verwende Ubuntu und bin echt zufrieden. Dein Problem mit ATI ist typisch, aber da ist Besserung in Sicht da ATI die Spezifikationen veröffentlicht hat und an OpenSource Treibern gearbeitet wird. Da wird die Situation also bald besser.

Hättest Du dazu eventuell einige Quellen wo man darüber nachlesen könnte?


@numerix
Problempunkt Grafik: Ich hatte - mit anderer Hardware als in deinem Fall - Probleme mit der Qualität der Darstellung mit Fedora, Gentoo, (K)ubuntu, die sich auch trotz aller Variationen bei der Kantenglättung mit Subpixelhinting usw. nicht beheben ließen. Mit (Open)Suse war die Darstellung hingegen so gut wie immer (d.h. über die Versionen hinweg) einwandfrei.
Mit welcher Hardware-Konfig. gab es denn bei Dir Probleme mit genannten Systemen?



@DasIch
Arch ist genial Smile Allerdings muss man am Anfang etwas Zeit mitbringen. Die Dokumentation ist allerdings recht gut von daher ist dass kein allzugroßes Problem.

Was macht Arch denn so genial? Wird Arch denn unterstützt von irgendwelchen bekannten Herstellern? Ist dort die Hardware Unterstützung gegeben?




Gruss


ne0h
DasIch
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Donnerstag 28. August 2008, 16:21

ne0h hat geschrieben:Was macht Arch denn so genial?
Es ist ein einfaches, schnelles Betriebssystem. Die Software ist größtenteils nicht gepatcht und mit pacman sowie abs hat man eine vernünftige Paketverwaltung bei der dass erstellen von Paketen verdammt einfach ist.
Außerdem bieten die Repos inklusive AUR ein durchaus zufriedenstellendes Paketangebot.
Desweiteren hat Arch ein Rolling Release System was ich persönlich ebenfalls bevorzuge.
ne0h
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Donnerstag 28. August 2008, 16:26

Im übrigen nochmal Danke an alle, die hier Ihre Meinung eingebracht haben.

Je mehr ich drüber nachdenke desto merkwürdiger erscheint mir meine Suche nach einem "perfekten" Betriebssystem. Wie schon Jemand hier geschrieben hat, gibt es dies nicht und ich denke das wird auch nicht in naher Zukunft der Fall sein.

Ich denke dass die beste Lösung darin liegt, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren und das zu nehmen, was einem geboten wird und mit dem man am besten zurecht kommt.

Ob das nun Vista oder Ubuntu oder Mac OS X ist, liegt doch eher in den Anforderungen welche auch von Tag zu Tag unterschiedlich ausfallen können.

Genug Inspirationen sich umzuschauen habe ich ja jetzt hier bekommen. :wink:


ne0h
Pumeluk2
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Donnerstag 28. August 2008, 19:35

DasIch hat geschrieben:
ne0h hat geschrieben:Was macht Arch denn so genial?
Es ist ein einfaches, schnelles Betriebssystem.
Welches aber vorab einiges an Einarbeitung benötigt um es zum Laufen zu bekommen ;)

Irgendwie reizt es mich, mir Arch mal zu installieren, aber der Zeitaufwand schreckt mich dann immer wieder ab. Mit Famillie und Beruf hat man halt nicht soviel Zeit für den PC ;)

Deshalb nutze ich Ubuntu seit mittlerweile drei Jahren. Aber auch das ist nicht das ideale Betriebssystem, es ist nur das welches meinen Ansprüchen am nächsten kommt.
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