Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Alles, was nicht direkt mit Python-Problemen zu tun hat. Dies ist auch der perfekte Platz für Jobangebote.
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Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon Py-Paul » Samstag 13. Januar 2018, 15:30

Hallo zusammen,

seit einer Ewigkeit bin ich auf der Suche nach einer für mich (und wahrscheinlich auch viele andere) geeigneten Verkaufs (Laden-) Kasse, neudeutsch auch POS-System [Point of Sale] genannt.

Es gibt schon einen Fred zum Thema (nämlich hier: https://www.python-forum.de/viewtopic.php?f=5&t=10938), in dem viele interssante Dinge stehen, die auch Grundlage für das hier gemeinte System sein können.

Nach Empfehlung von gerold, der sich darin offenbar gut auskennt, sollte das Ganze mit PostgreSQL realisiert werden.

Bekannt sind mir die Exostenzu vieler rechtlicher Bedingungen, hier in Deutschland zB GDPdU bzw. GOB, usw.; in anderen Ländern, zB Österreich, gib te swieder andeere Normen. Das mag alle erstmal einschüchternd klingen, ist aber nach vielen Rücksprachen alles zu beherrschen.

Ein absolut entscheidendes Kriterium für mich ist dabei ein auffüllbares Kunden-Guthabenkonto. Das sollte mit Vorteilen für Kunden gekoppelt werden können (Neusprech: Incentives, Loyality-Programm, Rabatte).

Soweit ganz grob die Kasse.

Wer sich mal damit beschäftigt hat, sieht, dass eine Kasse selten alleine steht- sie hängt immer zusammen mit einer

Lagerhaltung bzw. einer Warenwirtschaft [WaWi]

Das wäre wohl das, was u.a. in der Datenbank abgelegt wäre.

Und damit kommen wir zu sinnvollen Erweiterungen, die man auch in vielen anderen Systemen finden kann, wobei gefühlt 90% dieser Systeme auf Windows-Servern laufen, warum auch immer.

Nämlich: eine vollständige Lagerhaltung / WaWi (hätte man im Grunde schon teilweise), hier aber auf alle Lager ausgedehnt, auch die, die keine Kasse haben (z.B. ein Zentrallager für zB Onlinehandel).

Wenn ich diese Lagerverwaltung hätte, wäre es schön, wenn ich Bewegungen zwischen diesen Lagern darstellen könnte:

Laden 1 (= Lager1) verkauft eine Kaffekanne --> Feststellung des Lagerbestandes --> Bei Unterschreitung des Meldebestandes: Bestellung wird an Zentrallager oder ein anderes peripheres Lager (Lager 2,3,4,...) bzw. Lieferanten gesendet usw.

Die Lagerwirtschaft / das WaWi soll an einen Webshop gekoppelt werden können.

Damit wäre das eine runde Sache.

Falls es das schon zufriedenstellend geben würde, würde ich mir nicht überlegen, sowas selbst zu machen bzw. machen zu lassen. Lange Zeit hatte ich Hoffnungen in Odoo (früher Open ERP) gesetzt, aber hier habe ich auch die Hoffnung aufgegeben.

Sollte jemand hier bereits kennen, was ich suche, so wäre ich natürlich für jeden Hinweis dankbar!
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon Py-Paul » Montag 15. Januar 2018, 12:57

Hmmm.... scheint dann doch ein sehr off-topices Thema zu sein... :K
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon snafu » Montag 15. Januar 2018, 13:08

Naja, wenn Dir selbst ODOO nicht zusagt, für das es ja auch einige Erweiterungen zwecks Anpassung an das eigene Vorhaben gibt, dann fällt zumindest mir auch nichts mehr ein. Du hast im ersten Post ja einen sehr ausführlichen Vortrag gehalten. Ich konnte da leider nicht rauslesen, welche besonderen Ansprüche Du hast, die ODOO Deiner Ansicht nach nicht beherrscht.
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon snafu » Montag 15. Januar 2018, 13:12

Py-Paul hat geschrieben:Ein absolut entscheidendes Kriterium für mich ist dabei ein auffüllbares Kunden-Guthabenkonto. Das sollte mit Vorteilen für Kunden gekoppelt werden können (Neusprech: Incentives, Loyality-Programm, Rabatte).

Das Buchen einer Gutschrift auf dem Rechnungskonto des Kunden sollte wohl kein Problem sein...
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon Py-Paul » Montag 15. Januar 2018, 19:06

snafu hat geschrieben:Naja, wenn Dir selbst ODOO nicht zusagt, für das es ja auch einige Erweiterungen zwecks Anpassung an das eigene Vorhaben gibt, dann fällt zumindest mir auch nichts mehr ein. Du hast im ersten Post ja einen sehr ausführlichen Vortrag gehalten. Ich konnte da leider nicht rauslesen, welche besonderen Ansprüche Du hast, die ODOO Deiner Ansicht nach nicht beherrscht.


Ich beschäftige mich mit dem Thema -eher als User- leider viel länger als mir lieb ist. Odoo, da hatte ich, wie gesagt, eine Menge Hoffnungen reingesetzt. Ja, Odoo kann "optisch" erstmal eine Menge- sobald es konkret wird, fangen aber die Probleme an. Man könnte einwenden, dass das bei allen ERP-Systemen so ist.... ja stimmt auch wieder.

Ich muss an dieser Stelle doch nochmal einen kleinen Exkurs hinsichtlich der engen Verknüpfung rechtlicher, fiskalischer Aspekte einerseits und technischer Aspekte andererseits machen:
Im Laufe dieser langen Zeit habe ich wirklich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die Welt +/- diesbezüglich in eine "juristische Community" und eine "technische Community" einteilbar ist. Wenn man in der Schnittmenge beider ist (und die ist, gefühlt, sehr klein), dann hat man am ehesten eine Chance durchzublicken. Odoo bietet eine Menge Möglichkeiten- was aber ist mit der Normenkonformität? Viele Entwickler werden jetzt ratlos gucken oder lapidar mit einem "gibt's auch" abtun- dabei ist diese essentiell! Normenkonformität ist sogar die Grundvoraussetzung zur Benutzbarkeit im operativen Betrieb. Bei vielen Softwarelösungen, auch Odoo, habe ich den Eindruck, dass da viel rumgebastelt wird (und bei einem Riesentanker wie Odoo dann auch noch mit ungewissem Ausgang wegen der vielen Dependenzen, die es wahrscheinlich gibt), sich aber über die in Deutschland gültigen Normen kaum jemand Gedanken macht- allenfalls mit einem "kann ja angepasst werden". Kann es das? Immer? Wenn ja mit welchem Aufwand- und welchen Risiken (zB Updatefähigkeit des Grundsystems)?

Das Gegenstück bieten Applikationen bekannter Softwarehäuser aus diesem Bereich, zB Haufe-Lexware oder Buhl. Es ist sicher kein Zufall, dass diese Herausgeber gleichzeitig wirtschaftlich-rechtliche Fachbücher verlegen. Aber auch diese Systeme haben ihre Nachteile. Teurer als Odoo sind sie dagegen nicht unbedingt, denn auch Odoo muss i.d.R angepasst werden- und wenn ich das von einem Odoo-Kenner machen lasse, dann kann es schnell teuer werden. Denn in Python programmieren können reicht bei solch einem Dickschiff wie Odoo sicher nicht alleinig aus- man muss das ganze Ding kennen. Und das Ganze dann auch noch von einem Fachmann in Buchhaltung, Steuer- und Wirtschaftsrecht und.... begutachten lassen. Softwaretechnisch ist es wohl auch so, dass Vieles in Odoo nicht gerade schlank gecoded und buggy ist. Ob die neue, von Odoo selbst bejubelte Version 11 sooo viel besser ist (soll 30% schneller sein), sei mal dahingestellt. Dann die Preisgestaltung: zB 24€ allein für ein Logistikmodul (jeweils zB DHL oder UPS) - wenn ich nicht total daneben liege waren die vor einiger Zeit sogar noch teurer (kann das?).
Odoo ist und bleibt für mich ein interessantes Ding- aber im Moment sehe ich das nicht.

So, Exkurs beendet :wink:
snafu hat geschrieben:
Py-Paul hat geschrieben:Ein absolut entscheidendes Kriterium für mich ist dabei ein auffüllbares Kunden-Guthabenkonto. Das sollte mit Vorteilen für Kunden gekoppelt werden können (Neusprech: Incentives, Loyality-Programm, Rabatte).

Das Buchen einer Gutschrift auf dem Rechnungskonto des Kunden sollte wohl kein Problem sein...


Hört sich plausibel an... ob es so, wie gedacht, auch funktioniert ist eine ganz andere Frage...

Es soll ja so funktionieren:
Kunde zahlt Guthaben auf sein Kunden-Guthabenkonto ein (am ehesten bar, aber evtl. auch unbar). Dazu erhält er eine Kundenkarte, mit der der Kassierer Zugriff auf dieses Konto hat. Kauft der Kunde wieder ein, so wird die Kundenkarte eingelesen (gerne als Chipkarte; im einfachsten Fall als Barcode) und der jeweilige Betrag abgebucht. Reicht das Restguthaben nicht mehr, so kann entweder wieder eingezahlt oder der übrige Restbetrag bar ergänzt werden. So einfach, so gut :D

Warum komme ich immer weider auf den Plan zurück, eine eigene Kasse stricken zu wollen?

Einmal würde ich dann das bekommen, was ich suche. Denn das dauerfrustrierende Erlebnis bei etlichen existierenden Applikationen ist, dass man eine Menge Zeit investieren muss, um diese ansatzweise zu verstehen (--> Zeit --> Kosten). Leider stellt sich dann irgendwann heraus: das System kann nicht, was ich suche (zwar unendlich viele andere Dinge- aber die brauche ich alle nicht).

Dann habe ich keinen "Datenmüll" bzw. irgendwelche mitgeschleppten Legacy-Codezeilen, deren Funktion nur Entwickler der ersten Stunde dieses jeweiligen Systems mit viel Glück und Zeit entziffern können (--> Kosten).

Damit kann von Anfang an eine sauber und schlank (mit Kommentaren!) geschriebene Kassenapplikation geschrieben werden.

Soweit die Vorteile.

Vom konkreten Vorgehen her stelle ich mir das so vor:

Im ersten Schritt (nach möglichst weitgehender Panung auch zukünftiger Funktionen) Schreiben einer POS-Anwendung, die die anfangs wichtigen Sachen kann mit Fokus auf Erweiterbarkeit und Stabilität. Eine GOBD-Zertifizierung (http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/Datenzugriff_GDPdU/2014-11-14-GoBD.pdf?__blob=publicationFile&v=1von offizieller Stelle gibt es nicht, aber es gibt +/- vertrauenswürdige Firmen, die dazu Audits machen- ist sicher machbar (nach dem, was ich da schon alles gesehen habe...).

Von diesem Grundsystem würd eich dann eben Schritt für Schritt weitergehen.

Nach meinen Erfahrungen würde ich das für einen guten Plan halten.

Wenn jemand eine tolles Sytem kennen sollte, das das kann: bitte her damit
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon __deets__ » Montag 15. Januar 2018, 19:11

Also nach deinem - durchaus interessanten! - Exkurs lehne ich mich mal aus dem Fenster & sage: hier kennt sich da keiner besser aus als du. Gerade was die rechtliche Situation anbelangt. Insofern glaube ich nicht, da du viele Antworten bekommst.
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon Py-Paul » Montag 15. Januar 2018, 19:50

Ich bin nur leider ein DAC (also wie DAU, aber auf Coder bezogen)... :roll:
Was ich hoffentlich kann: Ein bisschen aus der genannten Schnittmenge und sagen was ich will (und was nicht). Nur beim Programmieren hört es dann leider auf....
Es gibt noch einige Open Source POS-Applikationen, von denen sehen auch einige optisch ganz gut aus, aber die scheinen alle (?) in Java geschrieben zu sein... Somit wäre also noch Platz für ein gut aufgesetztes Python System :D
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon Sirius3 » Montag 15. Januar 2018, 20:10

@Py-Paul: ich bewundere Dein Engagement. Aber ich will Dir nicht viel Hoffnung machen, Pythonprogrammierer zu finden, die Lust haben, so ein großes Projekt in ihrer Freizeit zu stemmen und noch weniger, die dafür auch Zeit haben.
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon Py-Paul » Montag 15. Januar 2018, 20:59

Hallo,

naja, es muss ja nicht in der Freizeit sein; ich denke mal, dass hier auch Freelancer mitlesen.

Wo ich wieder auf dem Schlauch stehe: Ich kann die Größe nicht abschätzen. Mein Bauch, der nicht immer die Wahrheit sagt, sagt jetzt, dass das Ganze auch relativ einfach gehalten werden kann- wenigstens für den Anfang (Kasse mit Kundenkonto).
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon __deets__ » Montag 15. Januar 2018, 21:11

Ist trotzdem mehrere Monate Arbeit. Pro Monat mehre tausend Euro (5K mindestens), und dann bist du schon bei 10-20K. Und dazu kommt, das es halt wenig sexy ist. Ist leider so. Du findest also eher keinen, der das aus Freude an der programmatischen Herausforderung selbst pflegt etc.

Die Shoplogik für unseren Webshop mal kräftig zu entrümpeln hat 4 gute Leute 3 Monate gekostet. Da waren zwar auch viele Altlasten zu schleppen bei, aber eben auch schon bekannt, was gebraucht wird, statt das noch eruieren zu müssen. Selbst unter optimistischsten Rausrechnungen bleiben da Mannmonate über für die eigentliche Arbeit. Und das war ja nur der Berechnungskern. Weboberfläche gabs ja schon.
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon Py-Paul » Montag 15. Januar 2018, 22:39

Was mir wohl fehlt, ist erstmal eine Möglichkeit, das Ausmaß des Ganzen irgendwie sinnvoll abschätzen zu können. Ich würde schätzen, dass der meiste Kram Datenbankprogrammierung ist, richtig?

Gibt es da vielleicht eine für Laien gut verständliche Darstellung (sei es in Text-, Bild- oder Videoform), die einem solch eine Aufwandsschätzung näher bringt?

Dass dieses Zeug wenig "sexy" ist, habe ich auch schonmal von einem Entwickler gehört, da ging es um ein WaWi-System. Da kann ich leider nichts dran ändern :roll:
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon __deets__ » Montag 15. Januar 2018, 23:08

Ich glaube nicht, das du selbst dazu befähigt sein wirst, das abzuschätzen. Was nicht despektierlich gemeint ist. Sondern einfach der simplen Tatsache geschuldet, das heutzutage in der Projektarbeit mit agilen Methoden die Programmierer die sind, die abschätzen. Und trotzdem oft genug daneben liegen. Obwohl sie wenigstens wissen, wie es geht.

Und wozu soll das auch gut sein? Deine Abschätzung spielt doch keine Rolle. Wenn du was programmiert haben willst, ist es viel wichtiger, das du weißt, was du brauchst. Und dann kann ein Programmierer das abschätzen, und ein Angebot machen. Und du entscheiden ob du das annimmst.

Ich glaube du hast viel bessere Chance mit etwas bestehenden. Was ist denn mit Systemen wie orderbird?
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon Py-Paul » Dienstag 16. Januar 2018, 00:32

Am liebsten würde ich das ja selbst machen.... ist aber momentan illusorisch :(
Was die Abschätzung angeht, hast Du bezüglich der professionellen Programmierer und Scrum & Co recht, aber vielleicht gibt es ja doch irgendwelche "Bauernregeln".

Orderbird hatte ich mir irgendwann mal kurz auf deren Website angeschaut (und jetzt gerade wieder):
Ist nichts für mich- aus verschiedenen Gründen-
- einmal unverschämter Preis (ab (!) 49 € (!) pro Monat (!))- das ist einfach jenseits von Gut und Böse...,
- hat dabei wohl auch nicht das von mir gesuchte Kundenguthabenkonto und
- ist eine reine Gastrokasse ohne vorgesehene Anbindungsmöglichkeit an bestimmte WaWis etc.
Die Werbewelle, die die Jungs machen, ist schon beeindruckend- aber ob man für ein Gatronomiekassensystem direkt eine AG gründen muss? Aus Letztem werden sich dann zumindest auch die Preise erklären...

OK, ich schaue mir gerade nochmal Odoo 11 an.... ich kenne dazu auch einen Entwickler, der nur leider notorisch unzuverlässig ist.... :?
Der Vergleich der kostenfreien Community- und der kostenpflichtigen Enterprise- Version (hier: http://www.ife.de/index.php/angebote/odoo-versionen/vergleich-community-enterprise-version.html) zeigt schonmal, dass nur der Einsatz der Enterpriseversion sinnvoll ist, denn nur diese hat ein responsive Webdesign und ist somit auch für mobile Geräte geeignet. Oder weiß hier jemand, ob man die entsprechenden Templates in der Communityversion leicht gegen solche in responsive Design austauschen kann. Aber selbst wenn man das könnte: nur bei der Enterpreiseversion gibt es eine Kundenkarte zur Kasse....
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon __deets__ » Dienstag 16. Januar 2018, 00:49

Also für eine Stunde meiner Programmierzeit zahlst du ~80€. Unter 20 Manntagen a 640€, also ~13K passiert nicht viel. Da kannst du also 260 Monate orderbird von kaufen.... Jetzt mag es wen geben, der es halb so teuer macht, bleiben immer noch > 10 Jahre Orderbird.

Wenn es nicht kann, was du brauchst, hilft das natürlich nix, aber das sind so die Relationen. Und wenn die bald wieder glücklich vereinte GroKo die Regeln ändert, macht OB das mit. Du musst dein System dann für teuer Geld auf Stand bringen lassen.

Orderbird steht hier nur stellvetretend für solche Systeme. Ich kenne das nur zufällig weil ein Kumpel vor Jahren da gearbeitet hat, und ne Reihe von Freunden und bekannten in der Gastro es einsetzen. Die Idee, statt teurer nixdorf Kassen verhältnismässig billige i*-Geräte zu benutzen finde ich erstmal gut, jenseits davon - keine Ahnung. Und da mag es auch andere Anbieter geben.

Aber das du irgendwie BILLIGER da ran kommst, ohne dann gleich auch die ganzen von dir selbst erwähnten Regularien zu implementieren - ist nicht.

Das schaffst du nur, wenn du selbst Hand anlegst, und selbst dann ist es wahrscheinlich kaufmännisch nicht so recht sinnig - sondern eben ein Hobby.

Was anderes ist es, für bestehende Systeme (Odooo oder andere) Begleitfunktionen zu schreiben. Das setzt aber natürlich entsprechende Schnittstellen oder Reverse Engineering voraus.
Py-Paul
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Re: Kasse [POS] in Python plus Warenwirtschaft und Onlineshop

Beitragvon Py-Paul » Dienstag 16. Januar 2018, 01:09

Ob Orderbird völlig neue Voraussetzungen (sagen wir mal: statt 2 nun 5 USt-Sätze plus Fiskalspeicher) in ihr System implementiert, ohne den Kunden nicht doch nochmal zusätzlich zur Kasse zu bitten (huch, Wortwitz :lol: ), sei mal dahingestellt. Da müsste man sich die Mühe der AGB-Leserei antun.... Und auch die können einseitig geändert werden und der Kunde ist "frei" das Abo nicht zu verlängern :?

iPad-Kassen gibt es schon seit einiger Zeit.... rein aus der statistischen Unwahrscheinlichkeit waren Orderbird eher nicht die ersten.

"Das Original" ist hier m.W. OrderMAN- die haben schon lange mobile Geräte in der Gastronomie salonfähig gemacht (schon wieder einer, hihi :lol: )

Auf meinem gerade eingerichteten Odoo Testaccount probiere ich gerade ein bisschen am POS-Modul herum, aber es kommt erwartungsgemäß auch schon wieder zu Fehlfunktionen (können ja in der Cloud oder sonstwo stecken...)

Insgesamt ein frustrierendes Thema :x

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