Offener Brief an Pythonneulinge

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EyDu
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon EyDu » Mittwoch 3. November 2010, 17:45

Hyperion hat geschrieben:
funkheld hat geschrieben:Die Lektüre ist viel in eine studentenverständliche Sprache geschrieben und wir Ältere verstehen viel den Sinn von dieser Lektüre teilweise nicht.

Wie schreibt man denn für "ältere"? :twisted:

Natürlich in großer Schrift, damit sie es auch lesen können.

SCNR
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Hyperion
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon Hyperion » Mittwoch 3. November 2010, 17:49

lol ... you made my day :mrgreen:
encoding_kapiert = all(verstehen(lesen(info)) for info in (Leonidas Folien, Blog, Folien & Text inkl. Python3))
assert encoding_kapiert
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon funkheld » Donnerstag 4. November 2010, 19:28

Man sollte diesen "offenen Brief" verbrennen und nicht gleich den Autor erschiessen.
Aber eines von beiden muss weg. :D

Gruss :K
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon Gremlin » Donnerstag 4. November 2010, 20:31

funkheld hat geschrieben:Man sollte diesen "offenen Brief" verbrennen und nicht gleich den Autor erschiessen.

Es wäre jetzt wohl unangebracht zu fragen "wie" alt du bist?
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon jerch » Donnerstag 4. November 2010, 21:38

@funkheld:
Ich schliesse mich der Frage Gremlins an, Deine Antworten sind z.T. so kindisch, dass Du wohl einen Zahlendreher in Deinem Alter drin hast. Viel Spass beim "Austoben" mit Assembler, segfaults und memory leaks.
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon snafu » Freitag 5. November 2010, 05:43

Hyperion hat geschrieben:Das passiert eben peux a peux

"Peux" ist eine Form des Verbs "können" ("pouvoir"). Du meinst ganz sicher "peu" (etwa: "ein bißchen", hier: "stückchenweise / "Schritt für Schritt"). ;)

BlackJack hat geschrieben:Denn sie müssen ihre Problemlösung letztendlich sehr formal und sehr präzise in einer Programmiersprache für den Rechner formulieren. Sonst versteht der nämlich nicht was er machen soll oder er macht etwas falsches. Im Gegensatz zu Menschen kann er auch nicht über die mögliche Bedeutung nachdenken, deshalb ist die Präzision so wichtig.

Na, toll. Und sowas nennt sich Interpreter. :evil:
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon mkesper » Freitag 5. November 2010, 08:57

Ich wäre dafür, den offenen Brief direkt im Post "Vor dem Posten lesen" zu integrieren.
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon snafu » Donnerstag 30. Dezember 2010, 11:04

mkesper hat geschrieben:Ich wäre dafür, den offenen Brief direkt im Post "Vor dem Posten lesen" zu integrieren.

Ich bin für einen Zusatz: "(bitte wirklich lesen)". ;)

Zudem fände ich es toll, wenn das Thema "EXE aus Python-Projekt bauen" dort Erwähnung fände.
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon Sr4l » Freitag 31. Dezember 2010, 14:22

Dann bin ich für eine Frage. So etwas wie "Was ist das Losungswort welches im Artikel versteckt ist."

Sicherlich gibt es dann welche die zu faul sind den Artikel zu lesen und googlen das lieber :?
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon Lydia » Dienstag 15. März 2011, 18:48

Hallo,
vielen lieben Dank für diese Worte :mrgreen:
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon christian1972 » Samstag 23. Juli 2011, 11:58

Hi,

ich bin neu hier und hab beide Beiträge gelesen...
diesen hier und den anderen (Studenten, Schüler. Hausaufgaben etc.)

Beide Beiträge haben vielleicht das Gleiche im Sinn, aber die Menschen sind halt nicht alle gleich... also ich finde beide Beiträge haben ihre Berechtigung.

( Obwohl mir die Ente hier besser gefällt :mrgreen: )

Gruß Christian
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon hemmerling » Freitag 11. Oktober 2013, 11:21

Pekh hat geschrieben:Außerdem möchte ich noch hinzufügen, daß man meistens schon mit einem Fuß auf der Lösung steht, wenn man versucht, ein Problem strukturiert zu beschreiben.

Strukturierte Beschreibung, also imperativ doch zumeist, als Weg zur Lösung ist der Tod der Objektorientierung :-).

Ja ne... klar in Python "muss" man genausowenig wie in Java, C#, C++ objektorientiert programmieren, und schon gar nicht deklarativ :-).

Siehe auch

Imperative Programmierung
http://de.wikipedia.org/wiki/Imperative_Programmierung

vs.

Deklarative Programmierung
http://de.wikipedia.org/wiki/Deklarative_Programmierung

Viele Grüße
Rolf
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon BlackJack » Freitag 11. Oktober 2013, 11:36

@hemmerling: Ich sehe nicht das eine strukturierte Beschreibung imperative Programmierung impliziert. Man muss halt irgendwie Struktur in das Problem bringen. Das muss man auch wenn man es funktional, objektorientiert, oder deklarativ umsetzen will.

Und in Python muss man genau wie in Java, C#, und C++ imperativ programmieren. Es sei denn man hat tatsächlich vor den Grossteil der Syntaxkonstrukte nicht zu verwenden. Dann programmiert man aber vielleicht nicht mehr wirklich in Python. Innerhalb von Funktionen und Methoden ist dieser Stil nun einmal vorgesehen. Objektorientierung ist auch nicht das Allheilmittel. Ich mag an Python gerade, dass man funktionale, imperative, und objektorientierte Anteile sinnvoll mischen kann und nicht gezwungen ist nur einem Paradigma zu folgen. Was in anderen Sprachen unschön wird wenn man mal etwas anderes als das Vorgesehene verwenden will und anfangen muss ”gegen” die Sprache zu programmieren.
“A lesson I've learned over and over is that computer programs live far longer than you expect. It pays to do 'em better at the beginning, 'cause you're likely to live with them quite a while.” — Cameron Laird in c.l.p
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon hemmerling » Freitag 11. Oktober 2013, 12:01

Die strukturierte / imperative Programmierung entspricht dem gesunden Menschenverstand :-),

die deklarative Programmierung entspricht dem "Firma/Person X hat keine Ahnung und engagiert einen Spezialisten, der das Problem auf geheimnisvolle und nicht nachvollziehbare Weise löst" :-). Sprich wenn man den Code ansieht, weiss man immer noch nicht "wie es gemacht wird", es steht ja da bloss WAS gemacht werden soll :-(.

Drum kommt beim systematischen Aufschreiben halt was imperatives raus, zumeist, WENN man sich Mühe gibt das Problem zu verstehen und zu lösen.

Viele Grüße
Rolf
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Re: Offener Brief an Pythonneulinge

Beitragvon EyDu » Freitag 11. Oktober 2013, 12:17

hemmerling hat geschrieben:Die strukturierte / imperative Programmierung entspricht dem gesunden Menschenverstand :-),

Nein, das entspricht lediglich *deinen* gewohnten Lösungsansätzen und Denkvorgängen. Wenn du nicht im funktionalen oder deklarativen Kontext denken kannst, dann hast du es wahrscheinlich nie mal irgendwo richtig eingesetzt. Für mich fühlen sich alle drei Ansätze recht natürlich an.

hemmerling hat geschrieben:die deklarative Programmierung entspricht dem "Firma/Person X hat keine Ahnung und engagiert einen Spezialisten, der das Problem auf geheimnisvolle und nicht nachvollziehbare Weise löst" :-)

Wenn du nicht verstehst was unter der Haube passiert, dann ist so eine Lösung für *dich* natürlich magisch.
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